Erneut Vandalismus am Planetenwanderweg in Bad Nenndorf | Schaumburger Wochenblatt

Erneut Vandalismus am Planetenwanderweg in Bad Nenndorf

Die Darstellung der Sonne, Ausgangspunkt des Planetenweges, zerstört. (Foto: gk)
Die Darstellung der Sonne, Ausgangspunkt des Planetenweges, zerstört. (Foto: gk)
Die Darstellung der Sonne, Ausgangspunkt des Planetenweges, zerstört. (Foto: gk)
Die Darstellung der Sonne, Ausgangspunkt des Planetenweges, zerstört. (Foto: gk)
Die Darstellung der Sonne, Ausgangspunkt des Planetenweges, zerstört. (Foto: gk)

Nachdem im Mai bereits heftige Beschädigungen am Planetenwanderweg in Bad Nenndorf festgestellt wurden, ereignete sich erneut ein starker Vandalismus an diesem durch Schüler des Gymnasiums Bad Nenndorf entworfenen und gestalteten Planetenweg, der zur Landesgartenschau in Bad Nenndorf eröffnet wurde.

„Leider müssen wir seit ein paar Tagen wieder Beschädigungen an den aufgestellten Symboldarstellungen für Planeten am Planetenwanderweg feststellen“, sagte Ole Gleiche, Pädagoge am Gymnasium Bad Nenndorf und der Initiator dieser für Jedermann anschaulichen Einrichtung.

„Eine Planetendarstellung wurde sonntags zwischen 13 und 18 Uhr entfernt. Die anderen am Montag und Dienstag darauf“, erklärt Kramer, die Vorsitzende des Förderverein Landesgartenschau Bad Nenndorf e.V. gegenüber dieser Zeitung.

Im nahegelegenen Kindergarten und Vereinsheim wurden zwei der zerstörten Planetenscheiben aufgefunden.

Gestohlen wurde die Darstellung des Jupiters. Aktuell beschädigt wurden der Saturn, Mars und die Sonne. Bereits im Mai wurden Beschädigungen an Planetenscheiben angezeigt. Auch der aktuelle Vandalismus wurde polizeilich angezeigt.

Der Förderverein Landesgartenschau Bad Nenndorf e.V., der den Planetenweg als Projekt gefördert hat, bittet um Mithilfe bei der Tätersuche. „Wir rechnen mit einem erneuten Schaden in Höhe von 5000 Euro“, betont Kramer.

Beim ersten Vorfall dieser Art sollte nach Augenzeugenberichten eine Gruppe von Jugendlichen zu den Tätern gehören, die nicht weiter bekannt sind“, erläuterte Ole Gleiche.

Improvisierte Schilder informieren zwischenzeitlich an den entsprechenden Stellen über die fehlenden Planeten. Dafür sorgte Gleiche. Die App des Planetenwanderwegs funktioniere selbstverständlich weiterhin.

Kramer: „Nach den Sommerferien sehen wir weiter und werden uns dazu noch mit dem Kontaktbeamten der Polizei und den Sozialarbeitern des Jugendzentrums in Verbindung setzen.“ Augenzeugen können sich direkt bei der Polizei Bad Nenndorf melden.

Besonders leid tue es dem Verein, für die engagierten Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums, „die sehr viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt haben“.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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