Feuerwehren und Technisches Hilfswerk üben Tiefbauunfall | Schaumburger Wochenblatt

Feuerwehren und Technisches Hilfswerk üben Tiefbauunfall

Zusammenarbeit wird hier „groß” geschrieben. (Foto: privat)
Zusammenarbeit wird hier „groß” geschrieben. (Foto: privat)
Zusammenarbeit wird hier „groß” geschrieben. (Foto: privat)
Zusammenarbeit wird hier „groß” geschrieben. (Foto: privat)
Zusammenarbeit wird hier „groß” geschrieben. (Foto: privat)

Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Ortsverband Stadthagen, die Feuerwehren Stadthagen und Rodenberg haben am Samstag, den 28. März, in der Dülwaldstraße einen Tiefbauunfall geübt. Dabei zeigten die Rettungskräfte eindrucksvoll und offensichtlich ihre „gelebte” Zusammenarbeit, verbunden mit einem gemeinsamen Ziel, Menschenleben zu retten.

Rettung von verschütteter Person

Die beteiligten Rettungskräfte wurden um 7.43 Uhr zu dieser Alarmübung alarmiert. Auf dem Baugrundstück der neuen Liegenschaft des Technischen Hilfswerks in Stadthagen simulierten die Helferinnen und Helfer eine verschüttete Person zu retten.
Die Organisationen des THW und der Feuerwehr arbeiten in diesem Bereich seit Jahren eng zusammen. Gerade bei Tiefbauunfällen kommt es darauf an, Material, Personal und Fachwissen zu bündeln, weil solche Lagen viel Technik und abgestimmte Abläufe erfordern. Die Feuerwehr Stadthagen unterstützte die Übung mit zusätzlichen Kräften.

Baggerarm erschwert Zugang

Das Szenario forderte die Teams bewusst heraus: In der Übungsgrube lag ein Baggerarm, der den Zugang zur verschütteten Person zusätzlich erschwerte. Die Einsatzkräfte bauten zur Rettung einen Verbau mit Rettungstafeln und pneumatischen Stützen eng um das Hindernis herum auf. Präzise Handgriffe und eine saubere Abstimmung zwischen den Organisationen waren dabei entscheidend.
Die Einsatzstelle musste abgesichert, Aussteifmaßnahmen umgesetzt und die Rettung patientenorientiert unter beengten Bedingungen durchgeführt werden. Gegen 12 Uhr beendeten die Kräfte die Übung inklusive Rückbau und stellten die Einsatzbereitschaft wieder vollständig her. Anschließend tauschten sie sich bei einem gemeinsamen späten Frühstück im Ortsverband des Technischen Hilfswerks aus.


Von Red
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