Großbrand in Hülshagen: Feuerwehren hatten viel zu tun | Schaumburger Wochenblatt

Großbrand in Hülshagen: Feuerwehren hatten viel zu tun

Der Dachstuhl im Vollbrand.<br> (Foto: Michael Jedamzik )
Der Dachstuhl im Vollbrand.
(Foto: Michael Jedamzik )
Der Dachstuhl im Vollbrand.
(Foto: Michael Jedamzik )
Der Dachstuhl im Vollbrand.
(Foto: Michael Jedamzik )
Der Dachstuhl im Vollbrand.
(Foto: Michael Jedamzik )

In den frühen Morgenstunden des 27. Juni 2026 wurden die Ortsfeuerwehren Hülshagen, Nordsehl-Lauenhagen, Pollhagen und die Schwerpunktfeuerwehr Stadthagen zu einem Gebäudebrand in Hülshagen alarmiert (SW berichtete). Der Brand war aus über vier Kilometern Entfernung bereits sichtbar. Glücklicherweise befand sich keine Person in dem unbewohnten Wohnhaus, das in Vollbrand stand.
Die Feuerwehrleute konzentrierten sich zunächst darauf, die Ausbreitung des Feuers auf einen Anbau, Nachbargebäude und die umliegende Vegetation zu verhindern. Trotz der intensiven Hitze gelang es ihnen, die Flammen mit erheblichem Wassereinsatz unter Kontrolle zu bringen. Dabei kamen ein Wasserwerfer und mehrere Strahlrohre zum Einsatz. Die Wasserversorgung wurde durch Unterflurhydranten, einen aufgestauten Bach und einen Pendelverkehr mit einem Tanklöschfahrzeug sichergestellt.
Die Einsatzleitung strukturierte den Einsatz in mehrere Abschnitte, um die Koordination zu erleichtern. Die Gemeinde Lauenhagen unterstützte die Einsatzkräfte mit sanitären Anlagen und Verpflegung.
Zusätzliche Gefahren gingen von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und der drohenden Einsturzgefahr des Gebäudes aus. Um die Brandnester im Inneren des Gebäudes zu erreichen, riss das Technische Hilfswerk (THW) Stadthagen Teile des Gebäudes mit einem Bagger ein. Anschließend konnten die Feuerwehrleute die verbleibenden Brandherde löschen.

Knapp 100 Einsatzkräfte

Insgesamt waren 98 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, des Rettungsdienstes, der Polizei und des Energieversorgers vor Ort. Der Einsatz endete für die letzten Kräfte gegen 11 Uhr.


Von red
north