Schaumburger Wochenblatt

Ratsherr Ingo Jung, Ratsfrau Dagmar Hansing, Bürgermeister Heiko Bothe (v.l.) und Thomas Rathmann (re) eröffnen die Skateanlage mit zwei Jugendlichen.  (Foto: gi)

„Super“-Skatepark ist eröffnet

Es ist geschafft, das Band zur Eröffnung der Skateranlage am Findlingsgarten wurde durchschnitten. „Es ist eine wunderbare Anlage, der Sozialausschuss unserer Gemeinde und Heike Schweer haben das Projekt vorangetrieben, ich danke allen Helfern und Sponsoren für ihre Unterstützung“, sagte Bothe. Das Isek-Programm habe es dem Rat leichter gemacht, die Anlage zu bauen. „Der Skatepark wurde zu zwei Drittel gefördert, sonst hätten wir das nicht stemmen können“, sagte der Bürgermeister. Bei der Eröffnung war auch die Behindertenbeauftragte der Gemeinde und der Samtgemeinde, Jutta Stenzel, dabei. Sie freut sich über die behindertenfreien Zugänge. Für Stenzel sei es wichtig, dass besonders Jugendliche Sport betreiben und nicht ihre Zeit am Mobiltelefon verbringen. Seit 2021 haben sich Jugendliche, Jugendpflege, Rat und Verwaltung mit einem Antrag von Hagenburger Kindern beschäftigt. Es wurde sich ein Dirtpark sowie einer Skate- und Scooteranlage gewünscht. Begleitet wurde das Projekt vom Hagenburger André Fonseca, der Mitglied des Rollsportvereins Wunstorf ist. Er ist begeistert von der Anlage, sie kann von allen genutzt werden, um viel Spaß zu haben. Das gilt für Inliner, Skateboarder, Rollschuh- und BMX-Fahrer sowie Dirtbiker. Jugendpfleger Thomas Rathmann von der Samtgemeinde betonte, dass die Jugendlichen von Anfang an in die Planungen mit einbezogen wurden. Das Material kann beim Jugendtreff kostenlos ausgeliehen werden, es wurde gesponsert von der Lotto-Sportstiftung. „Es ist eine Sportanlage und kein Spielplatz“, betonte Rathmann. Er hofft auf ein entsprechendes Verhalten, gegenseitige Rücksichtnahme und einen achtsamen Umgang mit Geräten der Anlage. Wichtig sei auch, dass keine Fahrradhelme, sondern spezielle Skatehelme verwendet werden.
Holger Gaik steht in der Steinhuder-Meer-Straße, hier dürfen keine Fahrzeuge reinfahren mit einem Gesamtgewicht über 3,5Tonnen.  (Foto: gi)

Hagenburg: Verkehrsteilnehmer ignorieren Beschilderung

Wenn eine länger dauernde Baustelle auf einer Straße eingerichtet wird, dann wird eine großräumige Umleitung ausgeschildert. Das ist auch so geschehen wegen der Kanalbauarbeiten im Flecken Hagenburg. Wer Richtung Hagenburg/Winzlar/Rehburg fahren möchte, fährt über die U 2, wer aus der Gegenrichtung kommt, nutzt die U 1 (darüber haben wir bereits mehrfach berichtet). Wer aufmerksam unterwegs ist, kann diese Hinweise deutlich erkennen. Nun kann es aber auch vorkommen, dass es aufgrund der fortgeschrittenen Bauarbeiten zu Änderungen in der Verkehrsführung kommt. Das kann aktuell nachgesehen werden auf der Homepage der Samtgemeinde Sachsenhagen. Zusätzlich gibt es in Hagenburg hauptsächlich für die Einheimischen eine nicht ausgeschilderte „Umfahrung“. Regelmäßig treffen sich die Verwaltung des Flecken, der Bauhof, der Wasserversorger, die Baufirma und die Polizei zur Beurteilung der Lage. „Wir haben festgestellt, dass sich leider nicht alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten“, sagte Polizeihauptkommissar Holger Gaik von der Polizeistation Hagenburg. Es sind Straßen beschildert, auf denen Fahrzeuge nur bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen fahren dürfen. Doch einige Lkws mit einem darüber liegenden Gesamtgewicht ignorierten die Vorgaben. „Es hatten sich Lastwagen im Bereich der Steinhuder-Meer-Straße festgefahren, sie kamen an den Pollern nicht mehr vorbei“, sagte der Polizist. Außerdem wurden zahlreiche Verstöße gegen weitere Durchfahrtsverbote (Einbahnstraße/Verbot der Durchfahrt für alle Kfz.) festgestellt. Es habe schon umfangreiche Kontrollen mit gebührenpflichtigen Verwarnungen gegeben, die sollen auch künftig erfolgen. Die Bauarbeiten auf der Schierstraße/Twegte werden voraussichtlich bis Ende August dauern, dann wird die Kreuzung wieder befahrbar sein. Die Bauarbeiten werden dann an anderer Stelle weitergeführt. In den Blickpunkt wird dann wieder die Schützenstraße treten, sie ist vorübergehend Vorfahrtstraße. „Ich rate zur gegenseitigen Rücksichtnahme, es sollte nicht auf die eigene Vorfahrt beharrt werden, damit das Unfallgeschehen soweit wie möglich minimiert wird und die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden“, rät der Polizist.
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