Die Ausstellung „Frauenbild & Frauenbildung. Die landwirtschaftlichen Frauenschulen des Reifensteiner Verbandes“ im Niedersächsischen Landesarchiv Bückeburg nähert sich ihrem Ende. Seit ihrer Eröffnung im März des vergangenen Jahres zog sie über tausend Besucher an. Die Ausstellung beleuchtet die Bedeutung der wirtschaftlichen Frauenschulen, die jungen Frauen mehr als nur Unterricht in ländlicher Hauswirtschaft boten. Sie prägten ein Selbstverständnis, das bis heute nachwirkt.
Zum Abschluss der Ausstellung lädt das Landesarchiv am Donnerstag, 29. Januar, ab 17:30 Uhr zu einer Finissage ein. Der Abend beginnt mit einem circa 20-minütigen Dokumentarfilm aus den 1930er Jahren, der die erlernten Hausarbeitstätigkeiten der Reifenstein-Schülerinnen zeigt. Im Anschluss können die Gäste bei Erfrischungen die Ausstellung besichtigen und sich austauschen.
Um 19 Uhr eröffnet Dr. Sabine Graf, Präsidentin des Niedersächsischen Landesarchivs, die Podiumsdiskussion zum Thema „Was hat Hauswirtschaft mit Frauenemanzipation zu tun? Die Maidenjahre an den Reifensteiner Frauenschulen“. Barbara Otte-Kinast, Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, wird ein Grußwort sprechen. An der Diskussion nehmen Dr. Kerstin Wolff, Mechthild Schramme-Haack, Christiane Fischer und Ina Farwick teil. Constantin Soschynski von der Universität Marburg moderiert die Veranstaltung. Prof. em. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt von der Hochschule Osnabrück wird das Schlusswort sprechen.
Anmeldung bis 22. Januar
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 22. Januar 2026 im Landesarchiv anzumelden. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. und der Schaumburger Landschaft organisiert. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Frauenorte Niedersachsen Projektsverfügbar.