Die Energieagentur Schaumburg gGmbH hat für das Projekt „Zukunftsfähiges Schaumburg 2040“ eine Förderzusage aus dem Programm „Zukunftsregion Weserbergland+“ erhalten. Kern des Vorhabens ist ein breit angelegter Beteiligungsprozess, Kommunen, Unternehmen, Akteure der Zivilgesellschaft sowie Bürger sollen gemeinsam konkrete Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der Treibhausgasneutralität entwickeln.
Der Landkreis Schaumburg soll bis 2040 treibhausgasneutral werden, das hat die Politik beschlossen. Einen wichtigen Beitrag dazu soll das Projekt „Zukunftsfähiges Schaumburg 2040“ leisten. Die Energieagentur Schaumburg und der Landkreis haben dies gestartet. Mit ihm soll eine Vielzahl von Akteuren eingebunden werden, um gemeinsam den Weg in ein „zukunftsfähiges, resilientes und treibhausgasneutrales Schaumburg“ zu gestalten. Dies soll zudem mit einem Monitoring überwacht werden. Dabei sollen die Sektoren Bauen und Wohnen, Mobilität, Abfall- und Ressourcenwirtschaft, Landwirtschaft sowie erneuerbare Energien Berücksichtigung finden, so die Energieagentur in einer Pressemeldung.
Die Agentur hat nun die Förderzusage erhalten, das Projekt soll bis zum 31. Juli 2020 laufen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 1,47 Millionen Euro, davon werden 40 Prozent – rund 587.000 Euro – über die Zukunftsregion gefördert. Den übrigen Anteil bringen die Energieagentur Schaumburg und der Landkreis Schaumburg ein.
Umgesetzt wird das Projekt von der Energieagentur Schaumburg in enger Kooperation mit der Leitstelle Klimaschutz des Landkreises Schaumburg.
Geplant sind verschiedene Dialog- und Beteiligungsformate. Gelungene Beispiele zum Voranbringen der Klimaneutralität sollen sichtbar gemacht und Netzwerke gestärkt werden.
Verena Michalek, Geschäftsführerin der Energieagentur, hielt fest, dass es das Programm ermögliche, „alle relevanten Gruppen in Schaumburg an einen Tisch zu holen“, um Maßnahmen zu entwickeln, „die von denen getragen werden, die sich am Ende umsetzen“. Landrat Jörg Farr ergänzte, dass Investitionen in die Transformation Arbeitsplätze sichern und die Region unabhängiger von Preisschwankungen auf den Energiemärkten machen würden.