Aktualisierung um 13.30 Uhr: Die Versammlung wurde laut Polizei gegen 13 Uhr ordnungsgemäß beendet. Die Versammlung verlief über den gesamten Zeitraum friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.
Die polizeilichen Einsatzkräfte begleiteten den Aufzug und führten verkehrsregelnde Maßnahmen durch. Im Verlauf des Tages kam es entlang der Strecke zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Am Donnerstag, den 8. Januar 2026, wird in den Landkreisen Hameln und Schaumburg ein Protestzug unter dem Motto „Stoppt Mercosur” stattfinden. Diese Aktion ist Teil einer bundesweiten Protestwelle von Landwirten, die sich gegen das Handelsabkommen Mercosur richten. Der Aufzug wird von 7 bis 17 Uhr dauern und umfasst Kolonnen von Traktoren, Lastwagen und Autos.
Landwirte demonstrieren mit Traktoren und Lkw gegen das Handelsabkommen
Der geplante Streckenverlauf beginnt in Bad Münder am Deister, Ortsteil Hachmühlen, und führt in nordwestliche Richtung über die B 442, Am Deisterbahnhof, Hobokken und die Allee (Ortsumgehung Rodenberg). Gegen 8 Uhr sollen sich weitere Teilnehmer aus Richtung Rodenberger Allee anschließen. Die Route setzt sich fort über Allee, Vor dem Tor (L 444), Rodenberger Straße, Hauptstraße, Lauenauer Straße, L 443, B 442 und zurück über B 442, Hobokken, Am Deisterbahnhof, Auf der Laake nach Bad Münder (Hachmühlen).
Während des gesamten Zeitraums ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen entlang der Strecke zu rechnen. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich möglichst zu umfahren und zusätzliche Zeit einzuplanen. Die Polizei informiert fortlaufend über den Verlauf der Versammlung und aktuelle Verkehrsbeeinträchtigungen über ihren WhatsApp-Kanal „Polizei Nienburg/Schaumburg”.
Mercosur ist eine südamerikanische Wirtschaftsunion, die 1991 durch den Vertrag von Asunción gegründet wurde. Sie umfasst Vollmitglieder wie Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay sowie assoziierte Staaten wie Bolivien oder Chile.
Mercosur ist besonders im Kontext des EU-Mercosur-Freihandelsabkommens (Stand 2024/2025 vereinbart) umstritten, da es Billigimporte von Rindfleisch und Soja ermöglichen könnte – ein Hauptkritikpunkt deutscher Bauern bei Traktor-Demos.