Der Deutsche Wetterdienst hat die Wetterlage für große Teile Schaumburgs deutlich verschärft und eine bestehende Warnung inzwischen auf die Stufe „Unwetter“ angehoben. Ab den frühen Morgenstunden des Freitags ist mit starkem Schneefall zu rechnen, der sich bis in den Samstagnachmittag hineinziehen kann.
Nach Angaben des Wetterdienstes werden beispielsweise in Rodenberg Neuschneemengen zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern erwartet. In Verbindung mit anhaltend niedrigen Temperaturen breitet sich zudem Glätte aus. Besonders kritisch könnten die Verhältnisse durch den Wind werden: Zeitweise sind kräftige Böen aus östlicher Richtung angekündigt, die den frisch gefallenen Schnee verwehen. Vor allem in freien Lagen und auf Nebenstraßen kann es dadurch zu Schneeverwehungen kommen.
Bereits in den Stunden zuvor setzt leichter Frost ein. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen minus einem und minus vier Grad. Dadurch kann sich Glätte auch dort bilden, wo der Schneefall zunächst geringer ausfällt.
Die Kombination aus starkem Schneefall, Wind und Frost kann den Verkehr erheblich beeinträchtigen. Straßen, Gehwege und Zufahrten könnten stellenweise nur eingeschränkt passierbar sein. Die Unwetterwarnung gilt nach aktuellem Stand bis zum Samstagnachmittag. Wie sich die Lage im Detail entwickelt, hängt von der weiteren Zugbahn des Wettergeschehens ab.
Stufe 2: Amtliche Warnung vor markantem Wetter (Orange)
Der größte Teil des Landkreises Schaumburg wurde (Stand 9. Januar 9:55 Uhr) mittlerweile vom Deutschen Wetterdienst in der Warnstufe herabgesetzt. Es gilt jetzt Warnstufe 2://"Die erwartete Wetterentwicklung ist nicht ungewöhnlich, aber gefährlich. Es können vereinzelt oder örtlich Schäden auftreten. Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetterentwicklung, seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie riskantes Verhalten."
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