Hoch zu Ross zur Fahnenweihe | Schaumburger Wochenblatt

Hoch zu Ross zur Fahnenweihe

Eine Fahnenweihe vor dem Bürgerschützenfest. (Foto: privat)
Eine Fahnenweihe vor dem Bürgerschützenfest. (Foto: privat)
Eine Fahnenweihe vor dem Bürgerschützenfest. (Foto: privat)
Eine Fahnenweihe vor dem Bürgerschützenfest. (Foto: privat)
Eine Fahnenweihe vor dem Bürgerschützenfest. (Foto: privat)

Es gehört zum Rodenberger Brauchtum, dass Schützenoberst und Adjutant hoch zu Ross vorbeikommen, um eine neu angeschaffte Schützenfestfahne zu weihen. Diese Fahnenweihen bieten die Gelegenheit, im Vorfeld des offiziellen Starts etwas Schützenfestatmosphäre zu genießen.

Schon lange ist es üblich, dass Oberst und Adjutant in den letzten Tagen vor dem Schützenfest durch die Stadt reiten, um die Bürger auf das bald anstehende Fest einzustimmen.

Zu diesen Touren gehört die Teilnahme an den Übungsabenden der Jungschützen, samt Begutachtung des Parademarsches. Längst hat es sich jedoch auch etabliert, dabei Fahnenweihen vorzunehmen.

Was ist eine Fahnenweihe? - Zum Fest sind die Bürgerinnen und Bürger von Rodenberg aufgerufen, ihr Haus und Grundstück in den Rodenberger Farben Rot/Weiß/Grün zu schmücken.
Einen besonderen optischen Effekt setzt hierbei eine entsprechende Fahne, entweder klassisch am Flaggenmast gehisst oder am Haus aufgehängt. Diese kann, sozusagen für die Einführung in den offiziellen Festgebrauch, geweiht werden. Entweder weil der Hauseigentümer diese erstmals verwendet oder weil eine Weihung bisher noch nicht erfolgt ist.

Vorgenommen wird diese bei einem persönlichen Besuch durch den Schützenoberst und seinem Adjutanten hoch zu Pferden. Dabei wird die Fahne gehisst, während die Anwesenden das Rodenberger Lied singen.

Dies wird auch immer mit einem gemeinschaftlichen Teil verbunden, zu dem der Fahnenbesitzer zumeist Bekannte und Nachbarn einlädt, die sich dann bei geselligem Beisammensein schon einmal auf das Schützenfest einstimmen können.

Für dieses Jahr erden noch Anmeldungen für Fahnenweihen beim Schützenoberst Michael Grädener unter 0171-4172673 entgegengenommen.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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