„Heute muss wohl niemand frieren“, scherzte Bürgermeister Ralf Sassmann zur Begrüßung aller Aktiven, Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger auf dem Amtsplatz. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad, fiel seine Ansprache bewusst kurz aus.
Mit einem erfrischenden Schluck aus dem traditionellen „Willköm-Becher“ eröffnete er das Bürgerschützenfest und gleichzeitig den Festumzug durch die Stadt.
Schon am Vortag zog sich ein langer Umzug des Kinderschützenfestes durch die Innenstadt zum Festzelt des Traditionsfestes. Organisatoren konnten dazu mit einem Überraschungspäckchen 400 Kinder auf dem Museumsvorplatz begrüßen. Noch größer war die Zahl der Erwachsenen. Nach Beobachtungen von Organisatoren, waren es noch mehr als im Jahr 2025, die Andreas Thienel voll Freude herzlich empfing.
Der Nachmittag der Kinder im Festzelt bot für Groß und Klein Unterhaltung, die alle bei Getränken und Kuchen, selbst bei den hohen Temperaturen genossen. Viel Freude bereiteten die Spiel- und Kreativangebote für die Kinder.
Zu den Höhepunkten gehörte die Prämierung der geschmückten Fahrzeuge des Kinderschützenumzuges, die in diesem Jahr nicht so stark vertreten waren. Karl-Ulrich Herbold sowie Sascha Grotjahn haben die drei prunkvollsten Fahrzeuge hierzu ausgewählt.
Dies waren das „Eismobil Kugelblitz“ von Felix und Nils Buhe, das „Schützenfestpferd auf dem Wagen“ von Zoe und Lisa Gellermann sowie „Adjutantin zu Pferd“ von Jana und Thea Loreck.
Der Heimatnachmittag, der nach dem Festumzug weit in den Nachmittag hinein mit seinem Programm begeisterte, füllte das Festzelt erneut, wie schon an den Vorabenden die „Partys“. Tosenden Applaus gab es wiederum für die Tanzdarbietungen der Formation „The Batz“ aus Nenndorf.
Um die Sicherheit des Festes zu garantieren, kamen zahlreiche ehrenamtliche Aktive vom THW, des DRK, der Freiwilligen Feuerwehr aus mehreren Ortschaften, Fahrzeuge des Bauhofes der Samtgemeinde Rodenberg sowie die örtliche Polizei zum Einsatz.