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Kommentar

Der Klimawandel ist so gravierend, so greifbar geworden, dass man einen Fehler nicht machen sollte: Nur die Verwaltung und die Politiker der Kommunen dafür in die Pflicht zu nehmen, Abhilfe zu schaffen.

Das Zukunftswäldchen auf der Landesgartenschau sollte durchaus auch als eine Anregung von jedem privaten Grundstücksbesitzer verstanden werden. Aus jeder Fläche eines Einfamilienhauses lässt sich mehr machen, als nur eine langweilige, wasserverschlingende, optisch rosenverzierte Rasenanlage.

Wie wäre es mit einem klimaresistenten Baum auf jedem Privatgrundstück, als Beitrag zum Klimawandel der ganzen Stadt? Jeder Baum ersetzt eine Klimaanlage, sagen Fachleute.

Hat nicht vielleicht auch ein „Zukunftswäldchen“ mit Klimabäumen als Tiny-Forest im eigenen Garten Platz, der sogar einen mit Kunststoff verwobenen Metallsichtschutzzaun überflüssig macht?

Die Verwaltung und Politik der Kommunen können derartige Überlegungen unterstützen. Zum Beispiel mit einer Bauverordnung, die eine entsprechende Bepflanzung auf jedem Grundstück vorsieht – und nicht nur dem Zufall überlässt. Am besten gleich heute, mit einer entsprechenden Ratsvorlage für das anstehende Neubau- und Gewerbegebiet.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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