*Die Stadt Rinteln macht auf ein neues Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufmerksam, das die Umwandlung von Gewerbeflächen in Wohnraum unterstützt. Mit dem Programm „Gewerbe zu Wohnen“ fördert der Bund den Umbau von bisher gewerblich genutzten Gebäuden oder Gebäudeteilen, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.
Gefördert werden beheizte Gebäude oder Gebäudeteile, die aktuell nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass mindestens eine neue Wohneinheit entsteht, die bestimmte energetische Standards erfüllt. Für jede neu geschaffene Wohneinheit kann ein Zuschuss von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten gewährt werden, wobei diese Kosten auf maximal 100.000 Euro je Wohneinheit begrenzt sind. Die Anträge müssen direkt bei der KfW gestellt werden.
Daniel Jakschik, Leiter des Amtes für Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Rinteln, betont die Vorteile des Programms: „In Innenstädten und Ortskernen gibt es oft Gebäude, deren bisherige Nutzung nicht mehr zeitgemäß ist. Das Förderprogramm bietet Eigentümern die Möglichkeit, diese Flächen wirtschaftlich sinnvoll umzunutzen und gleichzeitig Wohnraum zu schaffen.“
Das Programm bietet auch interessante Perspektiven für die Stadtentwicklung. „Die Umnutzung bestehender Gebäude stärkt die Innenstadtentwicklung und kann helfen, zusätzlichen Flächenverbrauch zu vermeiden“, erklärt Jakschik. Die Stadt Rinteln möchte potenzielle Interessenten frühzeitig auf diese Fördermöglichkeit aufmerksam machen.
Weitere Informationen und Antragsunterlagen sind auf der Internetseite der KfW unter www.kfw.de/266 verfügbar.