Die Open Infra GmbH hat sich bereit erklärt, den Glasfaserausbau in Teilen des südlichen Stadtgebietes von Rinteln zu übernehmen. Diese Entscheidung fiel nach erfolgreichen Gesprächen mit der Stadt Rinteln, nachdem die Deutsche Glasfaser ihren Ausbau in diesen Bereichen eingestellt hatte. Um am Ausbau teilzunehmen, müssen Bürgerinnen und Bürger neue Verträge abschließen.
In einem Treffen im Rathaus präsentierte die Open Infra GmbH ihre Pläne und betonte die Bedeutung von Transparenz und verlässlicher Kommunikation mit den Bürgern. Die Stadtverwaltung unterstrich, dass diese Aspekte entscheidend für den Erfolg des Projekts sind. Open Infra sicherte zu, diese Anforderungen zu erfüllen und gemeinsam mit der Stadt eine transparente Öffentlichkeitsarbeit zu gewährleisten.
Mit der Open Infra GmbH besteht nun die Möglichkeit, den ursprünglich geplanten Ausbau in den Ortsteilen Exten, Möllenbeck, Strücken, Hohenrode, Uchtdorf, „Auf dem Brink“ und Krankenhagen doch noch zu realisieren. Das Unternehmen, das seit 2019 Glasfasernetze in mehreren Bundesländern baut und betreibt, wird den Ausbau mit eigenen Bauteams durchführen.
Maximilian Schneider, allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin Andrea Lange, betonte die Bedeutung des Projekts: „Der flächendeckende Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur zählt zu den zentralen Zukunftsaufgaben der Stadt Rinteln.“ Die Open Infra GmbH plant, den Ausbau innerhalb von drei Jahren abzuschließen und setzt dabei auf Open Access, um eine breite Auswahl an Internettarifen anzubieten.
Eine zwölfwöchige Vermarktungsphase wird dem Ausbau vorausgehen, in der genügend Verträge abgeschlossen werden müssen, um die Wirtschaftlichkeit des Projekts zu gewährleisten. Noch im Herbst startet Open Infra eine Informations- und Vermarktungskampagne, um die Bürger über das Angebot zu informieren. Stefan Hensel, Sales Director bei Open Infra, erklärt: „Ohne einen neuen Vertragsschluss können wir den Anschluss an das Glasfasernetz nicht umsetzen.“