Die Bürgerstiftung Schaumburg hat die Anschaffung von einer großen Sitzgruppe für den Alevitischen Kulturverein mit rund 600 Euro vollständig finanziert. Die Kombination aus Bänken und Tischen soll neben den Vereinsmitgliedern auch Menschen aus der Nachbarschaft und Spaziergängern die Möglichkeit geben, Platz zu nehmen und den Austausch im Gespräch zu suchen.
Regelmäßig würden zum Beispiel junge Familien eine Pause beim Kulturzentrum einlegen, berichteten Mitglieder des Vorstandsteams. Entsprechend schön wäre es doch, ausreichend Sitzgelegenheiten für solche Zusammenkünfte auf dem Außengelände zu haben. Auf diese Weise könnten die Kinder ihren Spaß auf dem Spielplatz haben, für die Erwachsenen bleibe Zeit zum entspannten Gespräch, so die Idee des Vorstands. Über die Integrationsbeauftragte Britta Kunze fühlte der Verein vor, ob die Stadt bei der Finanzierung helfen könnte. Kunze und Bürgermeister Oliver Theiß vermittelten den Kontakt zur Bürgerstiftung Schaumburg.
Deren Antwort für eine Förderung fiel positiv aus. „Uns geht es bei dieser Förderung vor allem darum, Orte der Begegnung zu schaffen“, so Bernward Altmeppen, Vorsitzender der Bürgerstiftung Schaumburg. „Die neuen Sitzmöglichkeiten laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Religion. Gerade solche unkomplizierten Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem guten gesellschaftlichen Miteinander“.
Der Alevitische Kulturverein engagiere sich seit vielen Jahren in der Stadt, wirke offen, integrativ und religionsübergreifend. So habe man sich zur Unterstützung entschlossen.
„Wenn Menschen sich zusammensetzen, miteinander reden und einander kennenlernen, entsteht genau das, was wir als Bürgerstiftung unterstützen möchten: Zusammenhalt vor Ort“, hielt Bernward Altmeppen fest.