In Rinteln herrscht morgens rund um die Grundschulen immer reger Betrieb. Kinder kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Schulbusse fahren vor, und viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto bis möglichst nah an den Schuleingang. Die zunehmende Zahl der sogenannten „Elterntaxis“ stellt eine Herausforderung dar. Deshalb entwickelt die Stadt Rinteln gemeinsam mit der Polizei, den Schulen und den Elternvertretungen kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit.
Ein einfacher, aber effektiver Beitrag zur Sicherheit besteht darin, das Auto stehen zu lassen, wenn der Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zu bewältigen ist. Weniger Elterntaxis bedeuten weniger Verkehr, mehr Übersichtlichkeit und letztlich mehr Sicherheit für alle Kinder.
An der Grundschule Nord steht das Thema Elterntaxis aktuell im Fokus. Zwei neu aufgehängte Banner sollen die Eltern dazu ermutigen, den direkten Bringverkehr bis vor die Schule zu vermeiden. Eine praktische Alternative bietet der nahegelegene Baumarkt, dessen Parkplatz Eltern morgens nutzen können. Von dort sind es nur wenige Meter zu Fuß bis zur Schule.
Zusätzlich wird an der Grundschule Nord über weitere Möglichkeiten beraten, um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Welche Maßnahmen konkret sinnvoll und umsetzbar sind, wird im Rahmen der regelmäßigen Verkehrssicherheitsbesprechungen zwischen Stadt und Polizei geprüft. Markus Luckhaus, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Rinteln, betont die Bedeutung einer genauen Prüfung der örtlichen Gegebenheiten. Er appelliert an die Eltern, den Parkplatz des Baumarktes beim Bringen und Abholen der Kinder zu nutzen, um die Verkehrssituation zu entspannen.