Die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Rodenberg gehören bundesweit zu den Kommunen mit besonders guter öffentlicher Daseinsvorsorge. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, das 10.817 Städte und Gemeinden anhand von 17 Indikatoren aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und Freizeit verglichen hat. Bewertet wurden unter anderem die Erreichbarkeit von Schulen, Kitas, Ärzten, Krankenhäusern sowie kulturellen und sportlichen Angeboten, ebenso Breitband- und Mobilfunkversorgung sowie die Verkehrsanbindung. Das Ergebnis fällt für die Samtgemeinde ausgesprochen positiv aus: Alle sechs Mitgliedsgemeinden erreichen die Einstufung „gut“ oder „sehr gut“.
Besonders herausragend schneidet die Stadt Rodenberg ab. Mit Platz 95 zählt sie bundesweit zu den Spitzenkommunen. Auch Lauenau erreicht mit Platz 328 ein exzellentes Ergebnis. Apelern und Pohle werden ebenfalls mit „sehr gut“ bewertet, während Hülsede und Messenkamp die Einstufung „gut“ erhalten.
Rodenberg: Platz 95 – „sehr gut“
Lauenau: Platz 328 – „sehr gut“
Apelern: Platz 1.737 – „sehr gut“
Pohle: Platz 1.920 – „sehr gut“
Messenkamp: Platz 2.832 – „gut“
Hülsede: Platz 4.072 – „gut“
Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf bewertet das Abschneiden als großen Erfolg: „Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Mitgliedsgemeinden eine hohe Lebensqualität bieten und infrastrukturell sehr gut aufgestellt sind. Besonders erfreulich ist, dass alle sechs Gemeinden im vorderen Bereich liegen und Rodenberg sogar zu den Spitzenreitern zählt.“
Gerade im ländlichen Raum sei eine leistungsfähige Daseinsvorsorge entscheidend, so Wolf weiter. Gute Schulen, verlässliche Kinderbetreuung, medizinische Versorgung, digitale Infrastruktur und attraktive Freizeitangebote seien zentrale Voraussetzungen für Lebensqualität. Die IW-Studie zeigt zudem, dass die Zufriedenheit mit der Daseinsvorsorge eng mit der Wahrnehmung der Lebensqualität zusammenhängt. Für die Samtgemeinde Rodenberg ist das Ergebnis daher zugleich Anerkennung und Ansporn, die Infrastruktur weiter zu stärken.