„Kaleidoskop – Kindertrauer begleiten“ ist ein Projekt, in dem unter dem Dach des Kinderschutzbundes Schaumburg e.V., Familien in ihren Trauerprozessen begleitet werden. „Kaleidoskop“ richtet sich dabei an trauernde Kinder und Jugendliche, sowie deren Familien. Seit 2015 arbeiten erfahrene und speziell ausbildete Sozialpädagoginnen in mittlerweile zwei Gruppen mit jüngeren und älteren Kindern und unterstützen bei der Trauerarbeit. Hinzugekommen ist zwischenzeitlich ein Betreuungsangebot für Familien, in denen beispielsweise ein Elternteil palliativ erkrankt ist. Kerstin Pieper ist die Projektkoordinatorin und arbeitet gemeinsam mit Natalie Rahe in der jüngeren Gruppe, Svenja Mischke in der älteren Gruppe sowie ehrenamtlicher Unterstützung derzeit mit circa 20 Kindern und Jugendlichen.
Ausschließlich spendenbasiert
Da das Angebot ausschließlich durch Spenden getragen wird, wurde die Idee der Organisatorinnen von „Sport im Park“, Susanne Tünnermann und Manuela Harmening, an das Projekt zu spenden, sehr begrüßt. Mit dem symbolischen Scheck über 500 Euro besuchten die beiden Sportlerinnen den Kinderschutzbund und ließen sich von Kerstin Pieper genau über das Projekt informieren. Die auf die glatte Summe aufgestockte Spende stammt aus einer Tombola und dem Kuchenverkauf während der „Sport im Park-Veranstaltung“ am 9. August. Über 100 Besucher und Teilnehmer hatten sich trotz der 30 Grad im Schlossgarten eingefunden. „Wir fragen uns jedes Jahr, welches soziale Projekt unsere Unterstützung benötigt – dieses Jahr ist es das „Kaleidoskop“-Projekt“, schilderte Susanne Tünnermann. „Sport im Park“ hatte 2026 zum 9. Mal stattgefunden. Etwa 20 Übungsleiterinnen und Übungsleiter bieten dabei kostenloses Mitmachen bei den unterschiedlichsten Sportarten an. 2027 wird die beliebte Veranstaltung wegen der Sanierungsarbeiten im Schlossgarten wohl ausfallen müssen.