Warnung vor Fake-Shops: Betrüger nutzen steigende Nachfrage nach Brennstoffen aus | Schaumburger Wochenblatt

Warnung vor Fake-Shops: Betrüger nutzen steigende Nachfrage nach Brennstoffen aus

Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg gibt Tipps zum Schutz vor Online-Betrug. (Foto: placeholder)
Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg gibt Tipps zum Schutz vor Online-Betrug. (Foto: placeholder)
Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg gibt Tipps zum Schutz vor Online-Betrug. (Foto: placeholder)
Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg gibt Tipps zum Schutz vor Online-Betrug. (Foto: placeholder)
Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg gibt Tipps zum Schutz vor Online-Betrug. (Foto: placeholder)

Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg warnt eindringlich vor Betrügern, die gefälschte Online-Shops nutzen, um Verbraucher beim Kauf von Brennstoffen zu täuschen. Mit der bevorstehenden kalten Jahreszeit und der steigenden Nachfrage nach Heizmitteln versuchen Kriminelle, gezielt von der Suche nach günstigen Angeboten zu profitieren.
Ein aktueller Fall aus dem Inspektionsgebiet verdeutlicht die Gefahr: Ein Mann bestellte online vermeintlich günstiges Heizöl und wurde aufgefordert, eine Anzahlung per Vorkasse zu leisten. Nachdem er den Betrag von knapp 1.500 Euro überwiesen hatte, erhielt er weder die Ware noch eine Rückerstattung. Alle Versuche, Kontakt aufzunehmen, scheiterten – der Mann war auf einen professionell gestalteten Fake-Shop hereingefallen.
Die Polizei betont, dass solche Fake-Shops oft täuschend echt wirken. Sie locken mit professionellem Design, gefälschten Gütesiegeln und auffällig niedrigen Preisen, um Käufer zur schnellen Vorkasse-Zahlung zu bewegen.

Die Polizei gibt folgende Tipps

Um sich vor solchen Betrügereien zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:
- Skepsis bei Schnäppchen: Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, deren Preise deutlich unter dem marktüblichen Niveau liegen.
- Impressum und Kontaktdaten prüfen: Überprüfen Sie das Impressum auf Vollständigkeit und schauen Sie sich die Adressen auf digitalen Karten an.
- Zahlungsmethoden kritisch prüfen: Wenn am Ende des Bestellvorgangs nur Vorauszahlung möglich ist, brechen Sie den Kauf ab. Nutzen Sie sichere Zahlungsarten mit Käuferschutz.
- Erfahrungen recherchieren:Suchen Sie im Internet nach dem Shop-Namen in Kombination mit Begriffen wie „Erfahrungen” oder „Fake”. Verbraucherzentralen bieten Online-Tools wie den „Fake-Shop-Finder” an.
Sollten Sie bereits Opfer eines Fake-Shops geworden sein, informieren Sie umgehend Ihr Bankinstitut, um eine mögliche Stornierung der Überweisung zu prüfen, und erstatten Sie Anzeige bei einer Polizeidienststelle Ihrer Wahl.


Von red
north