Warum versorgen wir unsere Toten?
Wie werden Verstorbene heute versorgt?
Welche gesetzlichen Vorgaben sind zu berücksichtigen?
Obwohl die Themen Krankheit, Sterben, Tod und Bestattung in der gesundheits- und jugendorientierten Gesellschaft nach wie vor weitgehend verdrängt werden, sind die wesentlichen Fragen bei einem Todesfall im Allgemeinen bekannt.
So ist unter anderem bekannt, dass in einem Todesfall ein Bestatter beauftragt wird, dass der Sarg und die Ausstattung ausgesucht werden, die Trauerfeier geplant wird und die Familie und Freunde benachrichtigt werden.
Weitgehend unbekannt ist jedoch, was mit den Verstorbenen selbst bis zum Tage der Bestattung geschieht und welche Möglichkeiten die Familie im Umgang mit ihrem verstorbenen Familienmitglied hat.
Hinzu kommt eine verbreitete Unsicherheit im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben oder Einschränkungen im Umgang mit Verstorbenen, obwohl diese oft gar nicht so eng gefasst sind wie vermutet wird.
Dabei kann der bewusste Abschied von einem Verstorbenen - auch am geöffneten Sarg - durch das „Dabei sein” und helfen, ein wichtiger erster Schritt im Trauerprozess sein. Hier setzt die Hilfe der Bestattungsunternehmen an, die heute mit modernen Möglichkeiten der Totenversorgung - nämlich der Thanatopraxie - auch in schwierigen Situationen noch eine würdevolle Aufbahrung gewährleisten können.
In diesem Bereich soll der Vortrag aufklären, Unsicherheiten abbauen und Selbstsicherheit im Umgang mit „Bedenkenträgern” vermitteln.
Vor der Veranstaltung, ab 18.30 Uhr, lädt der Hospizverein alle Interessierten ein, den Verabschiedungsraum mit all seinen Möglichkeiten im Krankenhaus kennen zu lernen.