Ein kritischer Blick zum Himmel ließ hoffen, dass der Regen an dem Zielgebiet in Wiersen vorbeizog – aber leider startete der Ausflug doch mit einem kurzen Schauer. In Gummistiefeln und Regenjacken ging es hinein in den Wald. Andreas Ludewig hatte seinen Dienstwagen mit, der schon für Gedränge sorgte. Denn schließlich wollte doch jedes Kind einmal im Pickup mitfahren, es gab aber lediglich zwei Sitzplätze.
Aber das war nicht das einzige Interessante an diesem Tag. Die Kinder erfuhren, dass das tägliche Werkzeug eines Försters nicht das Gewehr, sondern Maßband und andere Messwerkzeuge sind. Andreas Ludewig erklärte anschaulich seine Arbeit und die Kinder durften messen und zählen. Ein besonderer Höhepunkt des Ausfluges war das Fällen eines Baumes. Eine Buche von gut 100 Jahren war das Objekt und die Kinder kamen aus dem Staunen nicht hinaus. So eine spektakuläre Aktion hatten die meisten von ihnen noch nie erlebt.
Jedes Kind bekam eine Baumscheibe und einige fanden noch andere interessante Holzstücke. Danach wurde der gefällte Baum mit dem Trecker abtransportiert und die Arbeit des Waldarbeiters wurde genau beschrieben. Die Kinder konnten Fragen stellen und waren beeindruckt. Eine gelungene Veranstaltung als Auftakt zur geplanten Kinder- und Jugendarbeit der NABU in Rodenberg.