Vergeblich hatte der BSV im vergangenen Jahr versucht, die Genehmigung für eine eigene Anlage auf öffentlicher Fläche zu erhalten. Mehrere Anläufe waren gescheitert, teils wegen Anliegerbedenken, teilweise aber auch, weil eine von der Stadt am Kleinen Brunnen angebotene Fläche bei den rund 30 BSV-Mitgliedern keine Zustimmung fand. Von allen Ablehnungen wollten sich die Boulesportler mit Ulrike Meyer an der Spitze aber nicht entmutigen lassen. Die vergangenen Monate wurden auch dafür genutzt, Strategien zu entwickeln, den Verein weiter bekannt zu machen. Wie in der Jahreshauptversammlung bestätigt wurde möchte der BSV im Rahmen der RoWoKi (Rodenberger Woche des Kindes) eine Aktion für Kinder durchführen. Als Termin wurde der 16. August ins Auge gefasst. Die Eheleute Margot und Friedhelm Weiß aus Algesdorf, die schon Erfahrungen mit der Ausrichtung von Kinder-Boule-Turnieren in Bad Nenndorf gesammelt haben, standen bei der Jahresversammlung als Experten parat. Sie konnten detailliert über Spielmodus, Sponsoring oder Rahmenprogramm Auskunft geben. Der BSV nahm die Anregungen dankbar auf. Als Alternativveranstaltung wurde das skandinavische „Kub” in die Diskussion eingebracht. Weitere Gespräche zu diesem Thema sollen folgen. Nach Aussagen von Ulrike Meyer haben sich die Eheleute Weiß in der Versammlung mit der eindringlichen Bitte an den Bürgermeister gewandt, seinen Einfluss dafür geltend zu machen, dass der BSV für seine RoWoKi-Aktion doch die Anlage des Schützenclubs Rodenberg nutzen dürfe.
Wie weiter aus dem Protokoll der Sitzung zu ersehen ist, ermunterte der Bürgermeister auf entsprechende Anfrage von Vorstandsmitglied Martin Bühre den Verein, 2008 einen neuen Antrag auf Bereitstellung eines Boulegeländes in Rodenberg zu stellen. Laut Protokoll habe Altenburg noch einmal ausgeführt, dass er aus bestimmten Gründen nach wie vor Bedenken gegen eine „öffentliche” Boulebahn habe. Gegen eine vereinsbezogene Anlage habe er jedoch nichts einzuwenden, soll Altenburg den BSV-Mitgliedern gegenüber geäußert haben. Der BSV wird nach den Worten von Ulrike Meyer 2008 einen weiteren Antrag an die Stadt stellen.