Hornbach und Hirche zeigten durchaus Verständnis für die bedenkliche Situation vor Ort. Es gelte aber die extrem knappen Mittel für die landesweite Straßensanierung und begleitende Aus- und Umbaumaßnahmen eben auch auf ganz Niedersachsen zu verteilen. So sei man in diesem Jahr gezwungen, besondere Finanzspritzen für die Instandsetzung der 1.900 Niedersächsischen Brücken locker zu machen. Da dem Referat bekannt war, dass der Rat der Gemeinde Pohle erst vor kurzem beschlossen hatte, mit der Errichtung des Bürgersteiges bis zum späteren Ausbau der L439 zu warten, hatten Mensching und Runkel leider keinen Erfolg, mit ihrem Versuch, einen vorgezogenen Straßenausbau wenigstens im Bereich des geplanten Bürgersteiges zu erwirken. Hornbach betonte, solange es noch gar keine abgeschlossenen Planungen von der Gemeinde bzw. dem Landesstraßenbauamt gäbe, ließe sich nichts machen. Die Ausschreibungen, Baustelleneinrichtungen etc. seien zudem so teuer, dass man so etwas nicht zweimal beauftragen könne. Runkel erreichte aber, dass sich Hornbach mit dem Leiter des zuständigen Straßenbauamtes in Hameln in Verbindung setzen werde, um zu ermitteln, welche Informationen und Planungen ggf. in der Schublade liegen und mit welchen „Bordmitteln” man eine Entschärfung des Gefahrenpotentials auf Grund der zerstörten Fahrbahnbegrenzung erreichen könne. Runkel unterstützte insgesamt die Bemühungen Menschings, merkte aber an, dass ihm nicht bekannt gewesen sei, dass es im Straßenbauamt noch keine konkreten Planungen gäbe und dass der Rat in Pohle den Bau des Bürgersteiges vorerst verschoben habe. Er bat Hornbach dringend, eine für alle tragbare Lösung zu entwickeln.