Zehn Schaltzentren gibt es im Bereich des Fleckens; weitere zwei in Feggendorf. Sie steuern insgesamt 512 Lampen. In dieser großen Zahl ist das Neubaugebiet unterhalb des „Felsenkeller” noch nicht einmal enthalten. Dort stehe bislang keine Lampe, monierte Ratsherr Karl-Heinz Bruns (CDU) am Rande.
Döpke legte eine Übersicht vor, mit der er den Stromverbrauch im jeweiligen Bezirk aufschlüsselte. Auffallend ist dabei der hohe Kostenfaktor, den die Leuchten im Bereich der nördlichen Coppenbrügger Landstraßen verursachen: Jede von ihnen schluckte zwischen 2005 und 2007 im Durchschnitt 2055 Kilowattstunden. Zum Vergleich: In der Hanomagstraße wiesen die Zähler nur 1052 Kilowattstunden aus. Ähnlich günstig ist es entlang der Gartenstraße mit jeweils 1212 Kilowattstunden.
Den hohen Unterschied begründete Döpke mit den in diesem Stromkreis geschalteten Lichterketten in der Weihnachtszeit sowie mit den noch vorhandenen alten Kofferleuchten und ihren jeweils zwei Glühbirnen zu 125 Watt. Neue Lampen kommen dank geänderter Technik und verbesserter Reflektoren nur noch mit einer Fassung für 60 Watt aus.
Doch an einen kurzfristigen Austausch der 22 betroffenen Einheiten denkt die Verwaltung nicht: „Es ist eine Illusion zu glauben, eine Neuanschaffung amortisiere sich schnell”, hat Gemeindedirektor Uwe Heilmann nachgerechnet. Bei einem Stückpreis von 400 Euro und weiteren 250 Euro Montage lassen sich Einspareffekte offenbar erst nach 15 Jahren erzielen. „Aber bei Neubauten gehen wir ran”, betonte der Verwaltungschef unter dem zustimmenden Nicken des Gremiums. Die Verwaltung hat übrigens bei ihren Recherchen noch einen weiteren Schwachpunkt ermittelt: „So schön unsere gusseisernen Lampen in der Ortsmitte sind; die gehören auch zu den Stromfressern.”