Die Initiativgruppe um Pastor Uwe Herde hat ein Jahr in die Vorbereitung dieses Tages gesteckt. Gemeinsam mit dem EKD-Qualitätszentrum in Hildesheim haben die Mitglieder geschaut, wie die Kirchengemeinden Gottesdienst feiern und gestalten. Bei einer Auftaktveranstaltung Anfang des Jahres seien rund 100 Menschen zusammengekommen, um sich mit dem Thema Gottesdienst zu beschäftigen. In Workshops haben sie sich weitergebildet und die Gelegenheit zum Austausch genutzt, sagt Uwe Herde. Der Tag des Gottesdienstes habe zwei Aspekte, die ihm wichtig seien. Nach außen zeige die Landeskirche die gottesdienstliche Vielfalt an einem Tag. Nach innen könnten sich die Gemeinden mit den eigenen Angeboten gut kennenlernen und vernetzen. „Erst jetzt wissen wir, welche tollen Formate es schon lange in unserer Landeskirche gibt”, so Herde. Er hofft, dass sich das „Kirchentags-Feeling” am 25. August in Schaumburg einstellt. „Bis zu vier Gottesdienste kann man schaffen”, sagt Herde und verweist auf die Fülle der Veranstaltungsangebote während des Deutschen Evangelischen Kirchentages. „Man kann rumfahren, beginnend in Petzen um 9.30 Uhr bis nach Pollhagen oder Großenheidorn um 18 Uhr,” so Herde. Wer Musik suche, finde diese beispielsweise in Lindhorst. Die Kirchengemeinde Sülbeck habe ein interaktives Format, in dem Gestaltende und Besucher in den Dialog treten sollen. „Es ist für jeden etwas dabei”, ist sich Herde sicher.