Martin Wrede von der IHK sprach von einem „beinharten Standortwettbewerb” der auch innerhalb solch großer Konzerne ausgetragen werde. Die Entscheidung werde letztlich in der Zentrale in Paris gefällt, es bleibe „das Prinzip Hoffnung”. Günter Raabe vom SMS und Fritz Pape von der Kreishandwerkerschaft betonten, dass eine Verlegung bedeutender Teile des Standortes oder gar eine Schließung merkliche Auswirkungen auf Einzelhandel und Handwerk haben würden. Raabe erklärte, dass eine solche Entwicklung „fatale Folgen” für den Einzelhandelsstandort Stadthagen mit sich bringen würde. Cornelia Kurth von der Agentur für Arbeit hielt ebenfalls fest, dass nun kaum mehr übrig bleibe, als auf die Entscheidung des Konzerns zu warten. Eine gewisse Hoffnung gebe, dass für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung qualifizierte Arbeitskräfte benötigt würden. Die seien in Stadthagen vorhanden und zum Teil seit langer Zeit an das Unternehmen gebunden. Kaum vorstellbar, dass alle bei einer Betriebsverlagerung nach Hannover mitgehen würden. Und in der Region Hannover sei es in Zeiten des Fachkräftemangels noch einmal weit schwieriger, entsprechend qualifizierte Mitarbeiter als Ersatz zu finden.