Der große Heimat-Check des Schaumburger Wochenblatts ist gestartet. Mit der Umfrage möchte die Redaktion herausfinden, was den Menschen in der Region wichtig ist, welche Themen sie bewegen und wie sie ihr unmittelbares Lebensumfeld bewerten. Noch bis zum 25. Mai haben Leserinnen und Leser die Möglichkeit, sich zu beteiligen und damit ihre Perspektive einzubringen.
Schon jetzt deutet sich an, aus welchen Bereichen besonders viele Rückmeldungen kommen. Auffällig ist die hohe Beteiligung aus der Samtgemeinde Rodenberg. Auch aus Stadthagen sowie aus der Samtgemeinde Nenndorf beteiligen sich bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger. Aus diesen Regionen gingen bislang die meisten Hinweise, Ideen und Einschätzungen ein, ein deutliches Zeichen für das große Interesse an der Entwicklung vor Ort.
In der Redaktion sind bereits viele differenzierte und ausführliche Rückmeldungen eingegangen. Sie zeigen, wie wertvoll eine solche Umfrage ist und dass es für viele offenbar wichtig ist, ihre Sicht auf die Situation in Schaumburg mitzuteilen. Die Bandbreite der Beiträge macht deutlich, wie intensiv sich die Menschen mit ihrer Heimat auseinandersetzen, und gibt uns gute Impulse, in welchen Bereichen wir unsere Berichterstattung ausweiten sollten.
Erste Trends zeichnen sich ab
Auch wenn die endgültige Auswertung erst nach Abschluss der Umfrage erfolgt, lassen sich bereits erste Tendenzen erkennen. Insgesamt wird die Lebensqualität überwiegend positiv bewertet. Kritischer äußern sich viele Teilnehmende jedoch weiterhin Bereiche, die schon bei unserer ersten Heimat-Check-Umfrage 2025 aufgefallen waren. So gaben bisher 42 Prozent der Teilnehmer an, dass sie die Themen Wohnen & (Innen-) Stadt- und Dorfentwicklung als ausschlaggebend für ihre Wahlentscheidung im September ansehen, da dort Weichenstellungen gefragt seien. Bemängelt wurden von vielen Teilnehmern dabei der Wohnungsmarkt. Ebenfalls viel Feedback bekamen wir bereits auf die Frage, welche Entwicklungen in der Region am meisten Sorgen bereiten. Genannt wurden dabei Stichworte wie Insolvenzen bekannter Unternehmen, Überschuldung von Kommunen, Verlust von Arbeitsplätzen, Kriminalität, aber auch Rechtsruck, Zuwanderung und Politikverdrossenheit. Auch aufgrund dieser Schwerpunkte wollen wohl viele auf jeden Fall zur Kommunalwahl gehen. Unsere „Sonntagsfrage” ergab, dass 76 Prozent „sehr warscheinlich” zur Kommunalwahl gehen werden, nur 17 Prozent gaben dagegen an, sehr unwahrscheinlich wählen zu gehen.
Dabei handelt es sich jedoch um eine Momentaufnahme, die Ergebnisse können sich mit weiteren Teilnahmen noch stark verändern.
Wer sich bislang noch nicht beteiligt hat, kann dies noch bis zum 25. Mai nachholen. Die Ergebnisse des Heimat-Checks werden anschließend ausgewertet und fließen in die Berichterstattung des Schaumburger Wochenblatts ein. Ziel ist es, die Themen sichtbar zu machen, die die Menschen in der Region tatsächlich bewegen.