Stefan Lehmann als leitender Schwimmmeister der Bäderbetriebe bescheinigte den Besuchern ein insgesamt rücksichtsvolles und diszipliniertes Verhalten. Natürlich, so Lehmann, gebe es die üblichen kleineren Streitereien, wie sie immer mal wieder vorkommen, wenn viele Menschen zusammen sind. Direkte Polizeieinsätze waren in dieser Saison im Freibad nicht zu verzeichnen. Für die Bäderbetriebe gilt hier der Grundsatz: Besucher, die gewalttätig oder aus einem anderen Grund auffällig werden, erhalten grundsätzlich, soweit es dem Bäderpersonal angezeigt und bekannt wird, ein Hausverbot und gegebenenfalls eine polizeiliche Anzeige. Die personelle Ausstattung für alle Rintelner Hallen- und Freibäder ist sehr gut. Obwohl inzwischen viele Frei- und Hallenbäder in Deutschland personelle Probleme haben, gibt es in Rinteln keinen Fachkräftemangel. Seit diesem Jahr haben die Bäderbetriebe in Rinteln einen zweiten Schwimmmeister. Sascha Rose hat nach seiner Ausbildung bei den Bäderbetrieben und ein paar Jahren Berufserfahrung vor kurzem seinen Meisterlehrgang erfolgreich absolviert. Auch im Ausbildungsbereich sind die Bäderbetriebe gut besetzt. Insgesamt sind bei den Bäderbetrieben 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind neun Fachangestellte für Bäderbetriebe und zwei Schwimmmeister. Vier Auszubildende bilden das Fundament für weitere Nachwuchskräfte. Ein wichtiger Meilenstein für die Zusammenarbeit der Bäderbetriebe Rinteln und der DLRG war die Eröffnung des neuen Vereinsheimes der DLRG-Ortsgruppe Rinteln auf dem Freibadgelände im Juni des Jahres. Damit wird die seit Jahren gut funktionierende Zusammenarbeit der Rettungsschwimmer und der Bäderbetriebe fortgesetzt. Das Team der Bäderbetriebe freut sich jetzt auf den Dienst im Hallenbad Rinteln und die Wiedereröffnung des Hallenbades Steinbergen nach dem Umbau.Foto: ste