„Alte Dorfkultur wird nicht nur in den Museen dokumentiert,” heißt es in einer Vorankündigung: „Viele Spuren finden wir noch heute auf Schritt und Tritt in den Dörfern, wie zum Beispiel Zeugnisse der bäuerlichen Arbeitsweisen (Hofanlage, Hude, Feldmark, Wölbacker), die alte Hauswirtschaft (Rottekuhle, Waschplatz, Taubenhaus, Bauerngarten) oder das dörfliche Handwerk (Mühle, Schmiede, Stellmacherei, Bäckerei, Korbmacherei).
Aber auch Schulen, Dorfplätze, Dorflinden, Kirchwege und Grenzsteine sind Spuren der dörflichen Vergangenheit. In Rinteln etwa ist auch der Blumenwall zu den grünen Denkmälern zu zählen. Nach Schleifung der Festung und erfolgreichen Verhandlungen mit der hessischen Regierung über die Nutzung des Festungsarsenals konnte die Stadt ab 1815 über einen breiten Gürtel Land rings um den Stadtkern verfügen. Das erste öffentliche Grün in Rinteln wurde geschaffen und für jedermann zugänglich gemacht.
Unter dem Titel „Denkmale auf Schritt und Tritt” laden Antje Rinne und Dr. Friederike Kästing zu einem gleichermaßen informativen wie pittoresk-unterhaltsamen Vortragsabend ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 16. November, ab 19 Uhr in den Räumen der VHS an der Klosterstraße 26 statt. Die Kosten betragen sechs Euro. Foto: km