Was an diesem Tag vor 20 Jahren mit elf Elternvertretern aus dem Kindergarten Grover Straße begann, kann in der Rückschau als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. An dem in der Satzung formulierten Auftrag des Vereins hat sich bis heute nichts geändert „Den Kindern im Kindergarten optimale Möglichkeiten für ihre Entfaltung zu schaffen und das Kindergarten-Team bei seiner pädagogischen Arbeit zu unterstützen”. Damit sei keine Einflussnahme auf den pädagogischen Bereich gemeint, unterstreicht Helmut Schaare ausdrücklich.
Weil es der erste Förderverein dieser Art in der Region war, erhielt er von Beginn an viel Zuspruch. Bei Festen in Rodenberg wurden neue Mitglieder angeworben. Das ein Verein kein Selbstläufer ist und auf die Unterstützung durch die Mitglieder angewiesen ist, hat der Vorstand stets verinnerlicht. Wie Helmut Schaare auch von Beginn an mit dabei: Die Henne mit Küken als Leistungssymbol. „Das ist unser Zeichen und es erinnerte uns an die Zielsetzung, alle Kinder im Kindergarten Grover Straße an den Anschaffungen und Aktionen im Zuge des jährlichen Förderprogramms teilhaben zu lassen”, führt der 1.Vorsitzende weiter aus. Dieses kann finanziert werden über die Mitgliedsbeiträge – 130 Mitglieder sind es aktuell -, durch Erlöse aus Aktionen, durch Spendengelder von Bürgern, der Rodenberger Wirtschaft und den heimischen Geldinstituten. Der ehrenamtliche Einsatz vieler Mitglieder sorgt mit dafür, dass Aktivitäten wie das Betreiben des Glücksrad-Standes oder die Durchführung des Second- Hand- Basars regelmäßig stattfinden können. Immer wieder schafft es Helmut Schaare, Eltern zum Mitmachen zu animieren. „Mitglied sein im Verein heißt nicht nur, Beitrag zu entrichten, sondern auch aktiv dabei sein”, lautet ja auch die Vorgabe des Vorsitzenden.
Schaare hat Bilanz gezogen und ausgerechnet, dass in den vergangenen 20 Jahren rund 5000 ehrenamtliche Helferstunden von den Mitgliedern abgeleistet worden sind. Dazu kamen 1800 Stunden für die ehrenamtliche Tätigkeit der Vorstandsmitglieder. Dazu wurden nicht nur viele Sachleistungen und Aktionen finanziert. Für die Instandhaltung sind allein in den letzten zehn Jahren rund 4200 Euro aufgewendet worden.
Das Jubiläum des Fördervereins wird am Sonnabend, 22. Juni, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr auf der Außenanlage mit einem großen Spielfest gefeiert. An dem Nachmittag wird die Wasserspiel-Anlage „Neptun” eingeweiht, die neueste Anschaffung des Fördervereins.
Um 13 Uhr findet ein offizieller Empfang in den Räumen des Kindergartens an der Grover Straße statt. Foto:pd.