Und alles soll natürlich möglichst aktuell und vor allem sachlich richtig sein. Um das zu erreichen, stand das Thema „Neubürgerbroschüre” bei der Fachausschuss-Sitzung auf der Tagesordnung.
Akribisch wurde jede Seite besprochen und auf eventuelle Änderungen oder Korrekturen hin abgeklopft. Sandra Babin und Günther Wehrhahn hielten die Anmerkungen der Ausschussmitglieder schriftlich fest. Die meisten Einwände der Ratsvertreter fanden Berücksichtigung. Nicht realisieren lässt sich aber der Wunsch von Günter Wosny (SPD), in der Broschüre eine Landkarte mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten einzuarbeiten. Dafür sei bis zum Druck keine Zeit mehr, so Sandra Babin. Außerdem müssten die Zusatzkosten dafür von der Samtgemeinde gezahlt werden.
Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Frage an, ob sich die Samtgemeinde finanziell am Leader-Projekt „Sigwardsweg- Pilgern im alten Bistum Minden” beteiligen solle. Mehrere Landkreise und Städte seien bereits Projektpartner, führte Sandra Babin dazu aus.
Der Sigwardsweg führt auch durch die Ortslagen Reinsdorf, Apelern und Rodenberg. 950 Euro kämen auf die Samtgemeinde zu, wenn sie sich an dem Projekt beteiligen würde. Ein klares „Nein” gegen das Projekt kam von Peter Friedrichkeit für die SPD-Samtgemeindefraktion. Auch Friedrich-Wilhelm Platte (CDU) aus Pohle sprach sich gegen eine Beteiligung aus. Er konnte keine touristischen Vorteile von dem Pilgerweg für die Samtgemeinde ausmachen. Eine Ja-Stimme für die finanzielle Beteiligung kam am Ende einer kurzen Aussprache lediglich von Börries von Hammerstein (CDU). Bei fünf Neinstimmen und einer Enthaltung wurde die Beschlussempfehlung der Verwaltung abgelehnt.