Die vertraulich geführten Verhandlungen, in denen lange Zeit nur einige Kommunalpolitiker eingeweiht waren, laufen bereits seit rund einem Jahr. Doch erst vor wenigen Wochen hat der Konzern seine grundsätzliche Entscheidung getroffen und aus mehreren Standortmöglichkeiten der hiesigen Alternative den Vorzug gegeben. Unter anderem war offenbar die verkehrsgünstige Lage an der Autobahnausfahrt 37 ein besonderer Standortvorteil.
Zur Vorbereitung der Maßnahme finden noch in dieser Woche weitere Verhandlungen zwischen dem Konzern und der Samtgemeinde statt. Dem Vernehmen nach werden neben mehreren Hallen und einem Bürogebäude auch eine Kraftfahrzeugwerkstatt und eine Tankstelle entstehen. Zudem hat der Konzern die Schaffung von bis zu 500 Arbeitsplätzen signalisiert. Welche Dimensionen das Projekt, das über die bereits vorhandene Peugeotstraße sowie über eine weitere Zufahrt erschlossen werden soll, einnehmen könnte, macht eine weitere Zahl deutlich: Es sind allein über 560 Parkplätze auf dem künftigen Firmengelände vorgesehen. Voraussichtlich 2011 soll die neue Niederlassung betriebsbereit sein. Werden die Edeka-Pläne realisiert, sei damit auch die Gewerbeneuansiedlung im Lauenauer Logistikpark zu Ende, teilte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann auf Anfrage mit. Dann stünden nur noch Restflächen überwiegend entlang der Bundesstraße 442 zur Verfügung. Das Schaumburger Wochenblatt wird in seiner Sonnabendausgabe weiter über das Vorhaben berichten.