Mit dabei auch Mike Middleton vom Rintelner Partnerschaftsverein als Koordinator. Er stellte den Kontakt her zum Westmorland General Hospital, das im Rahmen der Fahrt einen ganzen Tag lang Gastgeber für die 17 Schülerinnen und Schüler war.
Begrüßt wurde die Gruppe von Oberin Kay Gilbey, die für alle Krankenschwester-Dienste in den drei zum „Morcambe Bay Trust” gehörenden Krankenhäusern in Lancaster, Barrow und Kendal zuständig ist. Nurse Julie Pickup erklärte die Funktionen und Leistungen im Gesundheitsbereich des Hospitals.
Sie konnte auch bestätigen, dass das Krankenhaus in Kendal nicht mehr eine „bedrohte Lebensform” sei, obwohl einige Dienstleistungen nach Lancaster verlegt worden sind. Die Kendaler dürfen ihr vorbildich funktionierendes Krankenhaus im Gegensatz zu Rinteln zum Glück behalten.
Informationen gab es auch über die Ausbildung der Krankenschwestern in England, deren Uni-Diplom weltweit akzeptiert wird.
Student nurse Diane Mancini führte die Rintelner durch alle Stationen des Krankenhauses, wo sie mit den Zuständigen Fachgespräche führen konnten und praktisch als Kollegen behandelt werden. Ein weiterer Teil des Programms war ein Nachmittag bei Dr. Barbara Tonge, die früher als Hebamme bei einer Quaker-Mission in Afrika arbeitete. Sie schilderte erschreckende Eindrücke unter anderem von aidskranken Müttern, die ihre Babys nie erleben werden. Aber ein Besuch in Kendal ist nicht nur „Arbeit”, natürlich stand auch ein Besuch im Lake District an und am Abend ging es auch gesellig zu im Cricket Club, wo gestandene Cricketspieler den jungen Deutschen gerne den Umgang mit Schläger und Ball beibrachten.Foto: privat