Am Samstag, 16. Oktober, möchten Ingeborg und Hans-Joachim Schumer, Ulrich Domdey und Jens Gundlach, Vorsitzender des Kuratoriums Hospiz Stiftung Niedersachsen alle, die Lust haben, dazu einladen, mit ihnen gemeinsam auf den Pilgerweg von Idensen nach Bergkirchen zu gehen. Das Pilgern soll unter dem Leitspruch des früheren Bischofs Sigward von Minden stehen: „Ich bin, der (die) ich war, war aber nicht, der (die) ich bin.” Treffpunkt ist bei Anfahrt mit eigenen Fahrzeugen um 9.30 Uhr in Idensen (südlich vom Steinhuder Meer) zu einer kleinen Andacht in der romanischen Sigwardkirche und dann geht es in einem Halbrundbogen durch schöne Natur nach Bergkirchen. Pastor Reinhard Zoske ist zwar verreist, hinterlässt allerdings die Schlüssel für Kirche und Gemeindehaus, wo man die im Rucksack selbst mitgebrachte Mittagsmahlzeit einnehmen kann. Nach einer kleinen Besinnung in der Kirche geht es in einem anderen Halbrundbogen zurück nach Idensen. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 15 Kilometer. Für den Fall, dass jemanden die Kraft verlässt oder dass sich jemand Blasen läuft, hält sich Hans-Joachim Schumer mit seinem Auto bereit, um ihn oder sie an Bord zu nehmen. Der Hospizverein weist darauf hin, dass „richtig” gepilgert werden soll, mit Singen, Beten, zeitweise Schweigen und Meditieren. Als Grundstimmung beim Pilgern wünschen sich die Organisatoren Heiterkeit und Gelassenheit.
„Wir wollen keinen Marathon hinlegen”, versprechen sie. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer nicht in „Ballettschuhen” antreten, sondern robustes Schuhwerk tragen und im Rucksack ausreichend Essen, Trinken! und Regenzeug mitführen. In Idensen wird Prof. Wolfhard Winkelmüller die Kirche erläutern. Als Vorbereitungslektüre wird Wolfhard Winkelmüller‘s „Pilgern im alten Bistum Minden” empfohlen. Bei Wunsch nach einer Fahrgemeinschaft melden sich die Teilnehmer bitte bei Familie Schumer unter der Telefonnummer 05751/41595 an.