Gert Armin Neuhäuser von der WGS sieht sich in seiner Meinung zur IGS in Rinteln bestätigt und kritisiert jetzt scharf die Haltung der SPD in dieser Frage: „Dass die SPD nun auf den fahrenden Zug zur Beschränkung der Anträge des Landkreises auf Einrichtung einer weiteren IGS allein in Rinteln aufspringen will, ist löblich; indes kostet dieser Schlingerkurs der SPD mindestens ein weiteres Schuljahr für eine IGS”, so der WGS-Fraktionsvorsitzende. „Die WGS hat wiederholte Anträge zu diesem Thema im Rat gestellt”, ergänzt Antje Rinne, und stellt die rhetorische Frage, warum die SPD diesen nicht gleich zugestimmt hat: „Wahrscheinlich, weil es der falsche Briefkopf des Antrages war!” Aus rechtlicher Sicht weist WGS-Kreistagsmitglied Heinrich Sasse darauf hin, dass die Ablehnung zweier weiterer IGS-Neugründungen durch das Land „klar vorhersehbar und nach der Rechtslage eindeutig” gewesen sei, und dass „die Sozialdemokraten jetzt wenigstens Rückgrat zeigen sollen, und im Kreis der von der WGS geforderten Beschränkung auf einen IGS-Standort - nämlich in Rinteln - zustimmmen sollen”. Sasse ergänzt, dass der letzte Antrag der WGS im Rat zu allein einem weiteren IGS-Standort von der SPD nach außen hin abgelehnt worden sei, obwohl nach seiner Einschätzung auch die Sozialdemokraten hinter vorgehaltener Hand erkannt hätten, dass zwei weitere Standorte chancenlos seien: „Dieser Schlingerkurs bringt Rinteln in die Hinterhand und kostet einer IGS jedenfalls das nächste Schuljahr”, so Sasse, der sich im Kreistag aktiv für eine Beschränkung auf den Rintelner IGS-Standort einsetzen will.Foto: ste