Offenbar hätten die Fachwissenschaftler auf ein solches Symposium geradezu gewartet, führte Richter zu Beginn ihres Referates aus. Mehr als 100 ihrer Kollegen waren aus aller Welt angereist, um sich über den aktuellen Forschungsstand auszutauschen und die Neufunde aus dem Schaumburger Land einzuordnen. Die aus den bisherigen Untersuchungen erwachsene Vermutung, dass es sich bei den Fährtenplatten in Obernkirchen mit mehreren hundert Abdrücken um eine auch im weltweiten Maßstab „ganz wichtige Fundlokalität” handele, sei durch das Symposium noch einmal deutlich bestätigt worden, hielt Richter fest.