Nach dem Antrag der CDU-Kreistagsfraktion hat sich nun auch die Junge Union Schaumburg (JU) für eine Erweiterung des Großraumverkehrs Hannover (GVH) ausgesprochen. „Eine Erweiterung des Bereiches auf die komplette Strecke Hannover-Minden bringt unserer Meinung nach gerade für Schaumburg entscheidende Vorteile mit sich”, sagt Lukas Nott, Kreisvorsitzender der JU. Der 30-Minuten-Takt mit dem die Bahn die Strecke befahre sei zusammen mit dem günstigen GVH-Tarif ein entscheidender Beitrag für die Mobilität für Jung und Alt. So sei es gerade für Jugendliche, die am Wochenende Freunde oder Veranstaltungen im Umland besuchen wollen, „ein Stück mehr an Lebensqualität”, so Nott weiter. Selbstverständlich gelte das auch umgekehrt: Auch Veranstaltungen oder Attraktionen im Schaumburger Land wären für Besucher aus dem Umland besser erreichbar. „Auch für die Berufspendler wäre eine Erweiterung vorteilhaft”, betonte Johannes Hennig, Pressesprecher der JU. So könne man mit der Maßnahme auch der Abwanderung in die Großstädte teilweise entgegenwirken und damit einen wichtigen Beitrag zum Umgang mit den Konsequenzen des demographischen Wandels leisten. „Junge Leute, die ihren Arbeitsplatz in Hannover oder Minden haben, bräuchten die Vorteile des ländlichen Bereichs als heimatlichem Lebensraum nicht aufzugeben und kämen trotzdem ohne hohe Kosten, ohne Stau und zudem umweltbewusst zur Arbeit”, sagt Hennig. Alle müssen an einem Strang ziehen, um das Vorhaben in die Wege zu leiten. Dazu trage auch der Landkreis einen wichtigen Teil bei, so die Forderung der JU.