„Einmalig in ganz Westdeutschland, ein Alleinstellungsmerkmal für den Landkreis Schaumburg”, schwärmte der Kreisjägermeister vom Muffelwildbestand. 126 Stück als Strecke (Vorjahr: 101)sind ein Rekord. Dies sei insbesondere deshalb bemerkenswert, weil in vielen anderen Vorkommen in Niedersachsen die Bestandszahlen und damit auch die Abschussergebnisse zurückgehen. Eine enorme Zunahme der Strecke hat es auch mit 1.316 Stück (Vorjahr: 887) beim Schwarzwild gegeben. Mit dem Schwarzwild gibt es wegen der enormen Schäden an landwirtschaftlichen Flächen und der Gefahren mit der Schweinepest seit Jahren Probleme. Einen „kleinen Rekord” gab es beim Rehwild zu vermelden. Gegenüber dem letzten Jahr ist die Strecke von 2.087 auf 2.229 angestiegen.Kaum Veränderungen gab es bei den Füchsen (872), eine deutliche Zunahme dagegen bei den Waschbären von 77 auf 127. Bei den Hasen setzt sich der Rückgang fort, von 586 auf 437 in diesem Jahr. Stahlhut-Klipp geht davon aus, dass die Wildkaninchen irgendwann verschwunden sind. Wie in anderen Regionen auch, so erholen sich die Bestände auch bei uns nicht. Eine deutliche Zunahme der Strecke gibt es bei den Graugänsen von 86 im Jahr 2010 auf nun 208. Die Graugänse richten große Schäden an und vermehren sich enorm.Foto: hb/m