In einer kürzlich abgehaltenen Mitarbeiterversammlung hat Gero von der Wense, Geschäftsführer der ITT Bornemann GmbH, Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt.
Diese Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen. Durch den globalen Abbau von Arbeitsplätzen, davon 60 in Obernkirchen, solle die Kostenstruktur von Bornemann verbessert werden. Der Arbeitsplatzabbau werde sowohl Angestellte als auch gewerbliche Beschäftigte betreffen. Die Geschäftsführung werde gemeinsam mit dem Betriebsrat einen Sozialplan verhandeln und die Inhalte und Regelungen im Rahmen eines Interessenausgleichs festlegen.
Durch diese Restrukturierungsmaßnahmen werde Bornemann sich effizienter und effektiver dem Wettbewerb stellen, während das Unternehmen weiterhin die globalen Vertriebskanäle und die Marktabdeckung ausbaue, heißt es in einer Presseerklärung.
Bereits im März diesen Jahres wurde im Unternehmen vorübergehend Kurzarbeit vereinbart. „Wir haben starke Aktivitäten im Food- und Pharma-Geschäft und den globalen Öl- und Gas-Projekten, allerdings haben wir in den letzten Quartalen eine Schwäche im Industrie- und Marine-Sektor verzeichnen müssen. Wir bauen aggressiv unser Vertriebsnetz aus, indem wir die bereits vorhandenen ITT-Vertriebskanäle nutzen als ein Teil der Integration”, erklärte seinerzeit Geschäftsführer Gero von der Wense. Das Unternehmen Bornemann wurde 2012 an den US-Konzern ITT verkauft. Für die strategische Übernahme wurde seinerzeit ein Fünf-Jahres-Intergrationsplan aufgestellt.