Schaumburger Wochenblatt
  1. Die Sprache der Musik verbindet

    Internationales Sing-Café geht Freitag in Stadthagen an den Start / Alle Familien sind eingeladen

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    Gemeinsames Singen verbindet – das haben sich auch die Akteure und Kooperationspartner des Internationalen Sing-Cafés gedacht, als sie mit ihrem Projekt im vergangenen Jahr in Bückeburg an den Start gingen. Das bunte Team – von der Musikerin bis zur Tanzlehrerin – das bisher Treffen im Bückeburger Pfarrheim organisierte, erweitert in diesem Jahr das Angebot auf Stadthagen und Rinteln. Die engagierten Ehrenamtlichen haben bisher viele positive Erfahrungen in Bückeburg gesammelt. 30 bis 80 Gäste sind je Termin zum gemeinsamen Singen und Tanzen gekommen. Die Initiatoren erzählen von Flüchtlingskindern, die zusammen mit anderen Kinder einfache Melodien sangen und davon, wie sich die Eltern der Kinder darüber freuen konnten. Sie erzählen davon, wie Flüchtlinge stolz eigene Musikstücke aus der Heimat vorspielten und wie alle versuchten, fremde Texte mitzusingen. Wie man sich beim gemeinsamen Tanzen respektvoll näher kam und wie mancher plötzlich still wurde, wenn die Musik Erinnerungen wieder wach werden ließ. Am kommenden Freitag, dem 22. Januar, ist das erste Internationale Sing-Café um 16 Uhr im Kulturzentrum "Alte Polizei" geplant. Wie schon in Bückeburg wendet sich das Projekt zuerst an Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren, die mit ihren Familien nach Deutschland geflohen sind. Auf dem Programm stehen einfache deutsche Lieder, Singspiele und Basteln. Eingeladen sind aber nicht nur diese Kinder mit ihren Familien, sondern alle Familien – ganz gleich ob deutsch oder mit Migrationshintergrund. Das Sing-Café soll dazu beitragen, Kontakte zu knüpfen und den Kindern und ihren Eltern die deutsche Sprache und Kultur vertrauter zu machen. Unterstützt wird das Projekt durch den Familiengarten Bückeburg, die Musikschule Schaumburger Märchensänger, das Kulturzentrum Stadthagen, die Blindow-Schulen und den Lions Club Schaumburg. Weitere Unterstützung kommt vom Landkreis von der Fachstelle für Migration und Teilhabe. Gefördert wird das Projekt durch das Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zu den Stadthäger Terminen am 22. Januar, 12. Februar, 18. März, 15. April, 20. Mai und 17. Juni sind alle Interessierten eingeladen. Das Projekt freut sich insbesondere, wenn ehrenamtliche Helfer und deren "Schützlinge" vorbeischauen. Foto: mh

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