Rund 40 Prozent der Betriebe hätten angegeben, auf der Suche nach Fachkräften zu sein. Offenbar herrsche die Einschätzung vor, dass sich die günstige konjunkturelle Entwicklung zumindest zunächst fortsetzen werde, so Pape. Die Schaumburger Handwerksbetriebe würden Ausbildungsplätze in hoher Zahl zur Verfügung stellen. Hier sei es mittlerweile so, dass sich trotz sehr günstiger Zukunftsausschichten im Handwerk Probleme ergäben, Auszubildende zu finden. Und dies obwohl die Kreishandwerkerschaft erhebliche Anstrengungen zur Nachwuchsgewinnung unternehme. Mehr als ein Ärgernis, sondern eine schwere Belastung, sei die stetige Zunahme an bürokratische Auflagen, wie Pape erklärte. „Wir sind da jetzt an einer Grenze angekommen, wir können nicht mehr”, hielt er fest. Foto: bb