Die DLRG-Stadthagen hat ein neues Einsatzfahrzeug beschafft, das gerade umgebaut und ausgerüstet wird. Das Vorstandsteam hob bei der Hauptversammlung im Vereinsheim hervor, dass ausreichend Zeiten in den Bädern sowie Unterstützer dringend benötigt würden, um die Schwimmausbildung ausweiten zu können.
Der Vorsitzende Olaf Böhlke appellierte auch dieses Jahr wieder an die Stadt und die Politik: „Wir brauchen mehr Wasserfläche zu unseren Trainingszeiten, um die mangelnde Schwimmausbildung unserer Kinder zu fördern und die Versäumnisse durch die Krisen aufzuholen.“
Eine Ausweitung der Angebote zu anderen Zeiten sei, aufgrund von Personalmangel, nicht darstellbar. Deshalb brauche der Verein mehr engagierte Eltern und sonstige interessierte Personen, welche bei der Schwimmausbildung der Kinder unterstützen. Vorkenntnisse seien dazu nicht nötig, da diese erlernt werden können. Entsprechende Kurse, würden auf DLRG Bezirks-, Landes- und Bundesebene für die Mitglieder angeboten! Die Kosten übernehme die Ortsgruppe.
Das Vorstandsteam informierte zudem, dass der Verein sich letztes Jahr ein neues gebrauchtes Einsatzfahrzeug zulegte. Dieses wird grade entsprechend umgebaut und ausgerüstet. Ein besonderer Dank gehe an den DRK-Rettungsdienst und Krankentransport, welcher das Fahrzeug zu einem „guten Kurs“ verkauft habe und der Ortsgruppe auch mit Rat und Tat bei Fragen zur Seite stehe.
Der Vorstand dankte ebenfalls den anderen Organisationen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz für die gute Zusammenarbeit. Diese sei bei verschiedenen Einsätzen im letzten und mittlerweile bei drei Einsätzen in diesem Jahr bewiesen worden. Hier seien insbesondere das THW, die Feuerwehren, das DRK und die Polizei, sowie die anderen am Rettungsdienst beteiligten DLRG-Gruppen zu nennen.
In diesem Zusammenhang sei ein weiterer Appell an die Politik zu richten: Bei der Verteilung der Bundes- und Landesmittel für den Katastrophenschutz sollte nicht nur an die Feuerwehren und das THW gedacht, sondern auch die DLRG berücksichtigt werden, da diese ihre Ausgaben für den Katastrophenschutz aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziere und nur sehr begrenzt Zuschüsse aus Landes- und Bundesmitteln erhalte.
Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Trainern, Helfern und den Vorstandsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Mitarbeit im und am Wasser, bei der Ausbildung, beim Rettungsdienst und Katastrophenschutz, sowie für ihre Treue zum Verein.
Anschließend wurde 25-mal die zehnjährige Mitgliedschaft, zehnmal die 25-jährige und einmal die 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Monika Bartels wurde zum Ehrenmitglied ernannt, die im Verein seit 1974 ehrenamtlich vielen Kindern das Schwimmen beigebracht hat und nun aus ihrer Funktion ausscheidet.
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