Ein aufmerksamer Landwirt alarmierte am Donnerstag, dem 16. April 2026, gegen 10:58 Uhr die Polizei, nachdem er bei Feldarbeiten in der Gemarkung Suthfeld auf einen verdächtigen Gegenstand gestoßen war, wie die Polizei mitteilte. Der Fundort lag in der Verlängerung der Straße „Seewiese”, zwischen Riehe und der Deponie Kolenfeld. Eine herbeigerufene Funkstreifenwagenbesatzung bestätigte den Fund und zog Spezialisten des Landeskriminalamtes hinzu.
Die Experten identifizierten das Objekt als eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Kaliber von 10,5 Zentimetern und einem Gewicht von circa 15 Kilogramm. Aufgrund des Zustands des Zünders entschieden die Spezialisten, dass eine kontrollierte Sprengung vor Ort notwendig war, da das Kampfmittel nicht transportfähig war.
Der Fundort befand sich auf einer freien Ackerfläche, sodass keine bewohnten Gebäude oder öffentlichen Verkehrswege evakuiert werden mussten. Lediglich der nahegelegene Modellflugplatz Wunstorf und die Deponie Kolenfeld wurden für die Dauer der Maßnahme geräumt und gesperrt. Die Räumung verlief reibungslos und ohne besondere Vorkommnisse.
Um 16:02 Uhr führten die Delaborierer die kontrollierte Sprengung durch, die ohne Personen- oder Sachschäden verlief. Nach einer abschließenden Kontrolle des Geländes konnten die Sperrmaßnahmen um 16:17 Uhr aufgehoben werden.
Neben der Polizei und den Spezialisten des Landeskriminalamtes waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Riehe/Waltringhausen, Feuerwehr Nord der Samtgemeinde Nenndorf, ein Fahrzeug der Feuerwehr Rodenberg sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz.