Zahlreiche Gäste sind zum „Interkulturellen Fest“ im Marie-Anna-Stift neben der St. Martini-Kirche in Stadthagen gekommen, um den Austausch zu suchen, zu essen, Musik zu hören und zu tanzen. Die federführenden Organisatoren von der Arbeiterwohlfahrt, der St. Martini-Kirchengemeinde, der Koordinierungsstelle Koordination und Teilhabe des Landkreises sowie des Kulturzentrums Alte Polizei Stadthagen zeigten sich sehr erfreut über die hohe Bereitschaft zahlreicher Akteure, sich einzubringen.
Songs der Band „Sounds of Hope”, Polka-Klänge, das Spiel des Posaunenchores Lauenhagen, der Auftritt des 16-jährigen Khaled am Klavier und kurdische Melodien sind nur ein Auszug aus der Liste der musikalischen Beiträge, welche die Gäste an diesem Nachmittag hörten. Viele nutzten auch die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Tanzstilen zu versuchen.
Das Fest unter dem Motto „dafür“ eröffneten Kreisrätin Annika Friedrichs, Bürgermeister Oliver Theiß und Landesbischof Oliver Schuegraf jeweils mit kurzen Redebeiträgen. Sie hoben die Bedeutung der Interkulturellen Wochen insgesamt und auch des Festes hervor. Mit ihnen werde ein wichtiges Signal für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Nach diesem Start folgte das von der aus Armenien stammenden Jesidin Marina Kalashyan eigens zu diesem Anlass verfasste Lied.
Gerade die jüngeren Besucher hatten ihre Freude an einer ganzen Reihe von Bastel- und Mitmachaktionen, die an den verschiedenen Ständen angeboten wurden.
Die Zahl der Mitwirkenden sei über die vergangenen Jahre stetig gestiegen, wie Jolanta Pupalaigyte-Cerne, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, und Feliks Oldewage vom Kulturzentrum Alte Polizei erklärten. Gemeinsam mit Jan Peter Hoth von der St. Martini-Kirchengemeinde und Christina Allard vom Begegnungsbüro Stadthagen der AWO waren sie federführend für die Organisation der Interkulturellen Wochen in Schaumburg und des Festes verantwortlich. Mittlerweile sei die Zahl von rund 30 Ständen und Tischen erreicht, an denen sich Gruppen aus dem gesamten Landkreis mit ihren Beiträgen einbringen würden, wie das Quartett erklärte. Darüber hinaus habe sich das Fest mittlerweile etabliert, locke auch immer mehr Gäste an, die nicht direkt mit den Mitwirkenden Gruppen verbunden seien.