Die Stadt Obernkirchen hat ihren kommunalen Wärmeplan abgeschlossen und damit die Grundlage für eine klimaneutrale Wärmeversorgung gelegt. Seit dem Start im März 2025 analysierte die Stadt gemeinsam mit der target GmbH, den Stadtwerken Schaumburg-Lippe und der Energieagentur Schaumburg Potenziale für erneuerbare Energien und erarbeitete konkrete Wege für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl.
Die Stadt band Bürgerinnen und Bürger von Beginn an ein – unter anderem über eine Auftaktveranstaltung am 11. September 2025 im Ratssaal sowie über eine Online-Ideenkarte. Weitere Informationen stehen unter www.waermezukunft-shg.de und www.obernkirchen.de.
Der Wärmeplan umfasst Bestandsanalysen, Potenzialprüfungen und ein Zielszenario mit Umsetzungsstrategie. Er nimmt energetische Sanierungen in den Blick, beschreibt dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen oder Solarthermie und prüft leitungsgebundene Optionen. Die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit förderte das Projekt.
Nach dem Abschluss der Planung startet nun die Umsetzung. Die Stadt Obernkirchen will erste Maßnahmen vorbereiten und umsetzen, den Wärmeplan regelmäßig fortschreiben und ihn an neue Entwicklungen anpassen.
Die zentralen Ergebnisse, Handlungsfelder und nächsten Schritte stellen die Projektpartner am Dienstag, den 17. März 2026, um 18 Uhr im Ratssaal, Marktplatz 4, vor. Die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen ein, sich zu informieren und die Wärmewende mitzugestalten.