Am 9. Januar hat die CDU Hagenburg zu ihrem traditionellen Wildessen eingeladen. In seiner Begrüßung der rund 40 Gäste verwies der Vorsitzende Sven Fröhlich auf die in diesem Jahr stattfindenden Kommunalwahlen. Er machte dabei deutlich, dass sich die CDU Hagenburg - auch durch den neuen Vorstand - hier gut aufgestellt sieht. Entsprechend plane der Verband, nach der Jahreshauptversammlung im März, im Laufe des Jahres weitere verschiedene Veranstaltungsangebote für Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger.
Im Anschluss an die Begrüßung nutzte der CDU-Kandidat für die Samtgemeinde-Bürgermeisterwahl, Jörg Zschetzsche, die Gelegenheit, seine inhaltlichen Positionen zu präsentieren. Dabei machte Zschetzsche deutlich, dass er die Verwaltung vor allem als Dienstleisterin für die Bürgerinnen und Bürger sowie die jeweiligen Räte sieht. Der Schlüssel hierzu sei nach Ansicht des Kandidaten das Personal. „Es ist unabdingbar, den Kolleginnen und Kollegen der Samtgemeindeverwaltung mit Wertschätzung zu begegnen, zu fördern und - wo nötig - in ihrem Wirken zu unterstützen, um das Bestmögliche für unsere Samtgemeinde sowie Mitgliedsgemeinden zu erreichen.“ Gleichzeitig müsste aber auch sowohl die Digitalisierung der Verwaltung vorangetrieben als auch die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern deutlich verbessert werden. „So könnten unter anderem Bürgerversammlungen oder auch andere Formate und Medien dazu genutzt werden, regelmäßig über aktuelle Themen, Sachstände sowie Entwicklungen zu informieren. Da sehe ich mich - für den Fall meiner Wahl - als Chef der Verwaltung natürlich in der Pflicht, dies zu gewährleisten.“
Als einen weiteren zentralen Themenschwerpunkt nannte Zschetzsche neben einem nachhaltigen Gebäudemanagement, welches sowohl die Energiegewinnung als auch einen effizienten Werterhalt öffentlicher Gebäude in den Fokus rücken soll, die verlässliche Sicherstellung und Finanzierung der Kinderbetreuung. „Hier bleibt es nun abzuwarten, wie sich der Kreis weiter verhält und wie sich der Erhöhungsbetrag des Landes auf den Haushalt unserer Samtgemeinde auswirken wird. Ich bin aber ganz klar bereit, zusammen und in enger Abstimmung mit den Räten den bisher eingeschlagenen Weg gegenüber dem Kreis fortzusetzen, sofern dies notwendig wird“, so der Verwaltungsfachmann.