16 ehrenamtlich und hauptamtlich für Hilfsorganisationen tätige Männer und Frauen waren der Einladung des ehemaligen Kreisbrandmeisters Klaus-Peter Grote gefolgt, um gemeinsam das Helfernetzwerk Schaumburg zu gründen. Neu ist der Zusammenschluss nicht. Er fand seinen Anfang in den Jahren 2018/2019 als „Runder Tisch“ mit dem Ziel, ein Netzwerk für den gemeinsamen Austausch und gemeinsames Handeln vor dem Hintergrund der zunehmenden Herausforderungen zu schaffen. Klaus-Peter Grote begrüßte Verantwortliche des DRK-Kreisverbandes Schaumburg, des DRK-Rettungsdienstes, des Arbeitersamariterbundes, der THW-Ortsverbände Stadthagen, Bückeburg und Rinteln, des DLRG-Bezirks Weserbergland, der Kreisfeuerwehr, der Polizeikommissariate im Landkreis Schaumburg, sowie mit Astrid Otto eine Landkreisdezernentin und Andrea Stüdemann in Vertretung des Landrates.
Neumitglied Weisser Ring
Neu in der Runde wurde Petra Bergmann als Außenstellenleiterin der Hilfsorganisation „Weisser Ring“ aufgenommen. Grote hatte Bergmann gleich bei ihrer Amtseinführung im Februar zum Helfernetzwerk eingeladen. Als eine verbindende Plattform für alle, die im Landkreis Verantwortung für Sicherheit, Rettung, Versorgung, Betreuung und menschliche Hilfe übernehmen, soll das Netzwerk diese Menschen zusammenführen, Kompetenzen bündeln, Ideen entwickeln und dort Stärke erzeugen, wo gemeinsames Handeln mehr bewirken kann, als jede Einzelmaßnahme (Zitat: Klaus-Peter Grote und Bernd Gerberding). Um dem seit Jahren existierenden „Runden Tisch“ einen weniger erklärungsbedürftigen Namen zu geben, und, so Grote, den Eindruck eines „Stammtisches“ zu vermeiden, hat sich der Kreis den Namen „Helfernetz Schaumburg“ geben. Aus dem Teilnehmerkreis kam gleich die Anregung, eine Funktions-Mailadresse einzurichten, unter der die Anwesenden gleichzeitig informiert werden können. Landkreisdezernentin Otto sagte die Umsetzung zu.
Führungskräfte Face-to-Face kennenlernen
Bernd Gerberding stellte fest, wie wichtig es sei, die Verantwortlichen und Führungskräfte der Institutionen, Einrichtungen und Behörden „Face-to-Face“ kennen zu lernen. Auch dafür solle das Treffen dienen. Das Neumitglied der Runde, Petra Bergmann, Leiterin des Weissen Ring Schaumburg, wurde gebeten, den Anwesenden die Möglichkeiten und Arbeitsweise der Opfer-Hilfsorganisation zu schildern. THW-Ortsgruppenleiter Stadthagen, Bernhard Hercht, stellte kurz den Fortschritt des Neubaus in direkter Nachbarschaft der DRK-Rettungswache an der Dülwaldstraße vor. Der Spatenstich soll zwischen dem 3. Und 12. September erfolgen. Aufgrund der modernen Modulbauweise sei eine Fertigstellung bereits 2017 möglich. Gemeinsam wurde ein regelmäßiges Treffen einmal im Jahr vereinbart. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, nutzten viele der Teilnehmer das Treffen für anschließende Gespräche in lockerer Atmosphäre.
„Bei der Gründung 2019 war der Bevölkerungsschutz noch nicht so ein Thema wie heute!”