Die Ursache für den Schaden am Rad hatte ein Autofahrer aus Deckbergen ausgelöst. Der 70-Jährige war aus dem „Galgenfeld” nach links auf die Konrad-Adenauer-Straße eingebogen und dabei einen von rechts kommenden 48-jährigen Pkw-Fahrer aus dem Auetal übersehen. Der versuchte einen Zusammenstoß zu vermeiden und wich nach rechts aus. Dabei geriet er auf den Radweg, auf dem ihm der Radwanderer aus Lüchow entgegen kam. Der Auetaler wich nun wieder nach links aus, erfasste den Radfahrer dennoch am Vorderrad und prallte auf der Fahrbahn gegen den Pkw des Deckbergers. Glück im Unglück: Niemand wurde verletzt. Der Sachschaden wurde auf 4000 Euro geschätzt.
Für den Radfahrer war der Zwischenfall allerdings noch nicht vorbei: Weil sein Vorderrad stark verbogen war, konnte er zunächst nicht mehr weiter fahren. Da zeigten sich die Polizeibeamten als „Freund und Helfer”: Sie fuhren den Mann zu einer Fahrradgeschäft in der Stadt - und legten sogar das Geld aus, weil der Lüchower die neue Felge nicht bezahlen konnte. Am Ende lösten die Bekannten den Pechvogel aus.