Schule ist anders als das Leben zu Hause. Und sie ist anders als der Kindergarten. Das Kind begegnet neuen Regeln und Anforderungen. Hierzu gehört auch die Meisterung des Schulweges. Jetzt sind Mütter und Väter besonders gefordert, um ihren Nachwuchs auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt zu unterstützen. Straßenverkehr bedeutet Stress, besonders für Schulkinder, die alles andere im Kopf haben als Autos oder Ampeln. Deshalb sollten sich Eltern ganz viel Zeit nehmen, ihre Kinder mit den Gefahren des täglichen Schulwegs vertraut zu machen. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz appelliert daher an alle Auto- und Zweiradfahrer im Bereich von Schulen und Bushaltestellen besondere Rücksicht auf die Schulkinder zu nehmen. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Verkehrswacht wurde auch in diesem Jahr wieder eine Verkehrssicherheitsaktion gestartet.
Unter anderem wurden im Bereich der Schulen Spannbänder aufgehängt, die die Kraftfahrzeugfahrer zur Aufmerksamkeit gegenüber den neuen Verkehrsteilnehmern ermahnen. In diesem Schuljahr werden an der Grundschule Süd 69 Jungen und Mädchen und in der Außenstelle der Grundschule Möllenbeck 19 Erstklässler eingeschult. An der Grundschule Nord beginnt für 37 Kinder der Ernst des Lebens.
Eine kleine erste Klasse mit nur 16 Schülerinnen und Schülern wird in der Außenstelle Todenmann gebildet, genau wie in der Grundschule Deckbergen/Außenstelle Steinbergen. Am Hauptstandort der Grundschule Deckbergen werden 21 ABC-Schützen eingeschult. Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler werden hier am neu eingeführten Ganztagsschulangebot teilnehmen. Die Räumlichkeiten für die Ausgabe und Einnahme des Mittagessens sind Dank fleißiger Handwerker gerade rechtzeitig zum Schuljahresbeginn fertig geworden. In der Grundschule Exten wird es in diesem Jahr zwei erste Klassen geben. Hier werden 37 Schülerinnen und Schülern eingeschult. Auch Krankenhagen hat einen leichten Aufwärtstrend zu verzeichnen. Nachdem im letzten Schuljahr hier nur 13 Kinder eingeschult werden, gibt es dieses Jahr 20 Erstklässler. Viele Eltern sind besorgt, weil in Deutschland die Fallzahlen der neuen Influenza („Schweinegrippe”) während der Sommerferien deutlich zugenommen haben. Die Grundschulen sind für den Bedarfsfall gerüstet und werden die Eltern entsprechend informieren.
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