Aufeinandergestapelt ergaben die zehn Fässer eine Pyramide mit einer Höhe von über drei Metern. Trotzdem erwies es sich als knifflige Aufgabe, dieses Bauwerk mit Hilfe eines Fußballs zum Einsturz zu bringen. Schließlich musste der Schuss hart und gleichzeitig präzise platziert sein. Eine Disziplin, die zwar Ähnlichkeit mit dem von Jahrmärkten bekannten Dosenwerfen hat, aber deutlich schwieriger zu bewältigen ist. Sie bildete eine von insgesamt 15 Stationen, die bei der Fußball-Olympiade von „Tu Wat” im Stadthäger Jahn-Stadion zu absolvieren waren.
In einer generationen- und nationenübergreifenden Gruppe hatten Mitglieder von „Tu Wat” gemeinsam mit zahlreichen Partnern die Veranstaltung vorbereitet und verwirklicht. Für den Aufbau der einzelnen Stationen war im Vorfeld auch des öfteren handwerkliches Geschick gefragt, wenn es etwa darum ging, die benötigte Torwand zu bauen. Christian Köpper, der Vorsitzende von „Tu Wat” betonte: „Alle Helfer haben sich reingehängt und viel Mühe gegeben. Es ist toll, wie die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten aus ganz unterschiedliche Altersklassen geklappt hat und was sie gemeinsam auf die Beine gestellt haben.” Allein am Veranstaltungstag waren rund 40 Helfer aktiv. Stephan Rautenberg, zuständig für die Gesamtplanung, musste etwa nach Absagen am Vorabend die Ansetzungen für die einzelnen Wettkämpfe noch einmal im Schnelldurchgang ändern.
Die teilnehmenden Mannschaften hatten bei den verschiedenen Disziplinen vom Kleinfeldturnier bis zum Bungee-Kick ihren Spaß. Dabei war es fast schon Nebensache, dass sich das Team Jägermeister als Sieger vor dem Team Schmidt und dem MTV Obernkirchen durchsetzte. Schade sei es gerade angesichts der sorgfältigen Vorbereitung, dass sich nicht mehr Teams an der Olympiade beteiligt hätten, so Christian Köpper. Trotzdem sei eine Wiederholung etwa in zwei Jahren durchaus denkbar. Der Vorsitzende von „Tu Wat” dankte den Unterstützern, der Bürgerstiftung Schaumburg, der Sparkasse Schaumburg, der MBN Lars Hoppe GmbH, dem Landessportbund sowie der Stadt und dem Landkreis, ohne deren Unterstützung die Organisation der Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
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