Warum Studierende sich engagieren und die Stiftung Nordmetall als Geldgeberin zur Verfügung steht, liegt an einer Erkenntnis: Die Grundlagen für naturwissenschaftliches Denken entwickeln sich im Grundschulalter. Also muss hier bei Kindern das Interesse für physikalische Zusammenhänge geweckt werden. Deshalb geben die Initiatoren der Wanderausstellung genaue Regeln vor: Unbegleitet sollen die Schüler sich zunächst mit Kugeln und Wasser, Licht, Röhren und anderen Hilfsmitteln beschäftigen, bevor im Sachkundeunterricht über die Beobachtungen diskutiert wird.
Folgerichtig dürfen Eltern und andere Interessenten auch erst mit Verzögerung die Schau besuchen: Als am vergangenen Freitag die Öffentlichkeit willkommen war, hatten die Kinder längst alles genau erkundet und schilderten jetzt den Erwachsenen das Erlebte.
Das lässt sich auch in dieser Woche ermöglichen:
Noch bis Freitag, 4. Dezember, ist die Schule nachmittags von 15 bis 18 Uhr eigens wegen der Schau geöffnet.
Denn schon am kommenden Montag freut sich eine andere Schule über die „Mini-Phänomenta”. Allerdings könnten einige besonders bemerkenswerte Stationen auch künftig in Lauenau zu sehen sein: Denn der Nachbau ist ausdrücklich erwünscht. Inzwischen liegen Schulleiter Detlef Jelitto drei Zusagen hiesiger Handwerksfirmen und Eltern vor. Sponsoren könnten sich jedoch auch bereiterklären, die Materialkosten, die zwischen 80 und 100 Euro liegen, zu übernehmen. Dann würden weitere Stationen in Auftrag gegeben, um künftige Schülergenerationen ebenfalls in den Genuss des physikalischen Experimentierens zu bringen.
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